Top 5 der Woche 9 – 2016

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Sehen
Vom Mut eines Halblings.
Ich mag den Charakter Hjördis aus den dänischen Serien „Rita“ und „Hjördis“, denn sie ist eine naive, gelegentlich etwas weltfremd wirkende Nerdine.

Sehr schön ist eine Szene aus Folge 2 in der 2. Staffel von „Rita“:
Hjördis ist Lehrerin und hat ein Problem mit überambitionierten Eltern, die ihr massiv in die Unterrichtsgestaltung hineinreden wollen. Einer ihrer Kollegen rät ihr, sich quasi unsichtbar zu machen.

Ihr Freund dagegen meint: „Die Hjördis, in die ich mich verliebt habe, ist anders.“

Sie zuckt nur ratlos mit den Schultern.

Ihr Freund: „Was würde Aragorn jetzt tun?“

Hjördis: „So stark wie Aragorn bin ich wohl kaum.“

Ihr Freund überlegt kurz und fragt: „Und was hätte Frodo getan?“

Hjördis bekommt leuchtende Augen und meint: „Ja… er ist mir ähnlicher“

Ihr Freund: „Denkst du, Frodo würde flüchten, oder den Kampf aufnehmen?“

Hjördis nickt langsam.

Ihr Freund spricht nun Sindarin(!): „Gál rausa Nolhat?“, und sie antwortet ihm ebenfalls auf Sindarin: „Nolhat!“

Auch wenn man kein Sindarin versteht, wird dem geneigten Zuschauer klar, dass Hjördis kämpfen wird.

Hören
Diese Woche wurde ich aufmerksam auf die britische Singer/Songwriterin Hannah Trigwell, die eine starke Stimme und ein Faible hat für akustische Musik mit klassischen Instrumenten, zum Beispiel Gitarre und Klavier. Auch ihre Coverversionen bekannter Songs sind hörenswert.
https://www.youtube.com/channel/UCecIwzVSKzV84VBHCwPAb6w
Lesen
„Stationen – ein Lebenslauf“ – mal etwas Anderes: eine fiktive Steampunk-Biographie von Eusebius van den Boom. Eine ausführliche Rezension von mir folgt demnächst im Clockworker Magazin.

Essen & Trinken
Die sogenannte „viktorianische Limonade“…

…ist genaugenommen ein Gin-Cocktail.

Hier ein Rezept für ein Glas:

12 frische Minzblätter

45 ml Gin

30 ml frisch gepresster Zitronensaft

22 ml Zuckersirup

75 ml Mineralwasser mit oder ohne Kohlensäure

Alle Zutaten in eine mit Karaffe mit einigen Eiswürfeln füllen.
Wer keinen Gin mag oder keinen Alkohol trinkt, lässt diesen weg und hat dennoch eine wunderbar erfrischende Limonade.


Gebrauchen

Die Lichttüte
Das ist keine neuartige elektrische Erfindung, sondern eine schöne einfache Deko-Idee aus Papier. Im Grunde handelt es sich einfach um eine Tüte, die so aufgefaltet wird, dass sie frei stehen kann. Das ist ganz einfach, Sie müssen dafür kein Origami oder ähnliches falten können.

Anschließend stellen Sie ein LED-Teelicht hinein. Ein normales Teelicht ist in diesem Fall nicht sicher genug, die Tüte könnte Feuer fangen. Sie können die Lichttüte vor dem Gebrauch natürlich auch verschönern, z.B. durch Bemalungen, mit aufgeklebten Formen aus farbigem Transparentpapier, oder schneiden Sie verschieden geformte Löcher hinein.

Solche Lichttüten gibt es in verschiedenen Größen und Farben zu kaufen. Bei gutem Wetter (ohne Wind) können sie auch im Freien aufgestellt werden.

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