Berlingtons Geisterjäger

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Teil 1 dieser neuen Buchreihe geht Anfang September zu meiner Lektorin.
Hier stelle ich schon einmal das Cover vor, welches ich selbst gestaltet habe mit einem selbst gemalten Bild – der viktorianische Gentleman – und einer gekauften Illustration, dem Landschaftsbild mit dem alten Baum. Spätestens Ende des Jahres werde ich den Roman wieder als Selfpublisher veröffentlichen.
Es handelt sich um einen Genremix: Historische Urban Fantasy, Gay/Lesbian Romance, Steampunk und ein wenig Gothic Horror, angesiedelt Ende der 1880er in London. Soviel sei schon einmal verraten: Hier tauchen Geister, Hexen und Feenwesen auf.

Eine kurze Inhaltsbeschreibung:
London, im Herbst 1887. Als zwei Männer kurz nach Halloween in London spurlos verschwinden, untersucht der amerikanische Privatdetektiv Eliott Breeches den Fall – gemeinsam mit dem wohlhabenden jungen Erben Lord Berlington, der irischen Hexe Fiona, der Künstlerin Nica und der älteren Witwe Giselle. Haben sie es hier mit Geistern zu tun? Und was hat es auf sich mit dem charismatischen jungen Dandy Damian, der Lord Berlington in seinen Bann zieht?

Für Teil 2 habe ich mittlerweile rund 130 Buchseiten geschrieben (rund 38100 Worte). Darin gibt es übrigens auch einige Krimi-Elemente.

Berlingtons Geisterjäger – die Facebookseite

Steampunk für Einsteiger

steampunk-1568448-freigestelltIn Foren und sozialen Netzwerken lese ich immer wieder Fragen von Einsteigern
zum Thema Steampunk.
Hier habe ich Steampunk beschrieben, so dass er auch für Anfänger verständlich wird.
Ich möchte dies ergänzen durch die folgenden Texte.

Hier habe ich vor einiger Zeit etwas über Outfits für Anfänger zusammengetragen:
http://salon.clockworker.de/profiles/blogs/steampunk-outfit-basics-f-r-anf-nger

Wenn Sie gern Steampunkromane oder Kurzgeschichten lesen –
diese Sammlung bietet einen Überblick über die deutschsprachige Steampunkliteratur:
(mit keinem Anspruch auf Vollständigkeit):
http://salon.clockworker.de/group/literatur-club/page/deutschsprachige-steampunk-literatur

Ansonsten finde ich dieses Sachbuch mit vielen Bildern recht empfehlenswert, weil es einen guten Überblick über die Szene gibt, gerade auch für Anfänger:
http://clockworker.de/cw/2016/01/11/ein-streifzug-durch-die-deutsche-steampunkszene-das-grosse-steampanoptikum/

Mein neues Romanprojekt

Halloween Spooky Forest
Spooky halloween forest, copyright: mythja, Fotolia

Ich freue mich, denn mein aktuelles Projekt, ein Steampunk/Urban Romantasy/Gothic Horror Roman mit dem Titel „Anderswelt – Berlingtons Geisterjäger 1“ ist fast fertig. Es ist der Auftakt zu einer Trilogie.

Hier eine kleine Vorschau, worum es in diesem Roman geht:
London, im Herbst 1887. Als zwei Männer kurz nach Halloween in London spurlos verschwinden, untersucht der amerikanische Privatdetektiv Eliott Breeches den Fall – gemeinsam mit dem wohlhabenden jungen Erben Lord Berlington, der irischen Hexe Fiona, der Künstlerin Nica und der älteren Parapsychologin Giselle. Haben sie es hier mit Geistern zu tun? Und was hat es auf sich mit dem charismatischen jungen Dandy Damian, der Lord Berlington in seinen Bann zieht?

Das Buch spielt im selben Universum wie „Der Stern des Seth“ – allerdings liegt hier der Fokus noch stärker auf (Dark Urban) Fantasy.Und es gibt in Nebenhandlungen einige Liebesbeziehungen und Affären – schwule, lesbische und heterosexuelle.

Noch ein, zwei Szenen wollen bearbeitet werden, dann geht es ab zu den Testlesern. Ich habe auch schon erstes positives Feedback von einer Testleserin bekommen,  was mich sehr freut. Danach folgt die mittlerweile zweite Überarbeitung, und später sende ich das Manuskript an meine Lektorin für den Feinschliff.

Ich arbeite übrigens bereits an einem Buchcover dafür – das Beitragsbild wird ein Teil davon sein – doch die finale Fassung ist noch nicht fertig.

Ich rechne damit, dass Buch noch in diesem Jahr veröffentlichen zu können, aber einen genauen Termin kann ich noch nicht festlegen.

Kennen Sie schon den Spoiler?

Der Spoiler hat sein natürliches Habitat in der Rezension. Mit schöner Regelmäßigkeit verdirbt er jedem Lesefreund, Serienfan, Cinéasten und anderen (Pop-)Kulturliebhabern das Vergnügen an der Unterhaltung.
Er kommt ohne Vorwarnung. Er verrät unerwartete Handlungsverläufe – die Plot-Twists. Er zeigt Computerspielern ungefragt, wie sie im Spiel am besten vorwärts kommen. Er plaudert aus, dass der Mörder der Gärtner war, bevor man überhaupt wusste, dass es eine Leiche gibt. Im schlimmsten Fall teilt er dem verblüfften Leser der Rezension auch noch mit, wie es in Teil 2 weitergeht. Und in Teil 3.
Der Spoiler ist eines der unbeliebtesten literarischen Wesen, welches die Welt je gesehen hat.
Darum bitte ich euch, liebe Rezensenten, denkt an die, welche nach euch kommen – an die, welche das künstlerische Werk noch nicht kennen. Warnt vor dem Spoiler. Setzt ein Zeichen wie dieses:
Spoiler-Alert
 

Bücher, Bücher, Bücher…

books

Obwohl ich mich mittlerweile zu den Schrifstellern zähle, muss ich gestehen, nenne ich keine riesige persönliche Bibliothek mein Eigen. Meine Bücher füllen gerade mal zwei Regale aus dem bekannten schwedischen Einrichtungshaus. Das liegt an einer hohen Fluktuation und meinem persönlichen Minimalismus, was den Besitz von Büchern betrifft. Jahrelang habe ich die örtliche Bibliothek genutzt, dann den internationalen kostenlosen Bücherclub „Bookcrossing“, häufig auch die öffentlichen Regale
in manchen Bussen meiner Heimatstadt (ein Service eines Sozialkaufhauses, welches mit der Stadtreinigung kooperiert). Ich sortiere regelmäßig Bücher aus, von denen ich weiß, dass ich sie nicht noch einmal lesen werde. Seit ich selbst viel schreibe, lese ich ohnehin nur noch wenig bzw. sehr gezielt.
So kommt es, dass ich in jüngster Zeit fast nur noch Bücher von Autor/innen kaufe, die ich persönlich oder zumindest aus sozialen Netzwerken kenne. Das freut mich immer sehr, weil ich dann weiß, wen ich mit meinem Kauf unterstütze.
Oder ich bekomme Rezensionsexemplare für das Steampunk-Magazin „Clockworker“. Oder ich kaufe Bücher für Recherchen.
Und ich entdeckte auch gerade die elektronischen Bücher für mich, auch wenn ich mich altmodisch, wie ich bin, sehr lange dagegen gesträubt habe.

Und wie halten Sie es mit den Büchern, liebe Leserinnen und Leser?

Steampunks lesen – eine Foto-Challenge

Diese Woche gibt es von mir keine Top 5 der Woche. Stattdessen eine Herausforderung, oder neudeutsch „Challenge“.
Nachdem Frau Degenwaldt und Fräulein Fingerhuth vor kurzem Photographien von sich anfertigen ließen, auf denen sie meinen Roman „Der Stern des Seth“ lesen (hier zu sehen) kam mir die Idee eine photographische Herausforderung (englisch: photo challenge) auszurufen. Zu gewinnen gibt es Ruhm, Ehre und natürlich schöne Photographien.

So können Sie daran teilnehmen:

Lassen Sie ein Lichtbild von sich anfertigen, auf dem Sie einen Steampunk Roman lesen. Alternativ kann dies auch ein Roman aus dem 19. Jahrhundert oder dem frühen 20. Jahrhundert sein.

Wählen Sie bitte ein Werk, was Sie sehr schätzen.

Wenn Sie selbst Autorin oder Autor sind, wählen Sie bitte kein eigenes Werk, sondern das eines Kollegen oder einer Kollegin. Selbstverständlich können Sie auch Bilder anfertigen lassen, auf denen Sie ein eigenes Werk lesen, aber dies wäre dann nicht zulässig für diese Herausforderung.

Solche Abbildungen stehen übrigens in einer langen Tradition, denn im 19. Jahrhundert und auch schon früher waren Gemälde von Lesenden sehr beliebt.

Stellen Sie Ihr Lichtbild bitte mit einer kurzen Beschreibung im Salon des Clockworkers
http://salon.clockworker.de/…/steampunks-lesen-eine-photogr…
oder im Thread in der Gruppe „Steampunk Germany“ bei Facebook.

Ich freue mich auf Ihre Abbildungen und führe die von Frau Degenwaldt und Fräulein Fingerhuth begonnene Bilderreihe fort:

Amalia-Zeichnerin-liest-Aetherhertz-von-Anja-Bagus copy.jpg

Ich bin ein Fan von Anja Bagus‘ Aetherwelt-Romanen.
Hier lese ich den ersten Teil der Annabelle-Rosenherz Trilogie: „Aetherhertz“

Top 5 der Woche 9 – 2016

Topfive copy

Sehen
Vom Mut eines Halblings.
Ich mag den Charakter Hjördis aus den dänischen Serien „Rita“ und „Hjördis“, denn sie ist eine naive, gelegentlich etwas weltfremd wirkende Nerdine.

Sehr schön ist eine Szene aus Folge 2 in der 2. Staffel von „Rita“:
Hjördis ist Lehrerin und hat ein Problem mit überambitionierten Eltern, die ihr massiv in die Unterrichtsgestaltung hineinreden wollen. Einer ihrer Kollegen rät ihr, sich quasi unsichtbar zu machen.

Ihr Freund dagegen meint: „Die Hjördis, in die ich mich verliebt habe, ist anders.“

Sie zuckt nur ratlos mit den Schultern.

Ihr Freund: „Was würde Aragorn jetzt tun?“

Hjördis: „So stark wie Aragorn bin ich wohl kaum.“

Ihr Freund überlegt kurz und fragt: „Und was hätte Frodo getan?“

Hjördis bekommt leuchtende Augen und meint: „Ja… er ist mir ähnlicher“

Ihr Freund: „Denkst du, Frodo würde flüchten, oder den Kampf aufnehmen?“

Hjördis nickt langsam.

Ihr Freund spricht nun Sindarin(!): „Gál rausa Nolhat?“, und sie antwortet ihm ebenfalls auf Sindarin: „Nolhat!“

Auch wenn man kein Sindarin versteht, wird dem geneigten Zuschauer klar, dass Hjördis kämpfen wird.

Hören
Diese Woche wurde ich aufmerksam auf die britische Singer/Songwriterin Hannah Trigwell, die eine starke Stimme und ein Faible hat für akustische Musik mit klassischen Instrumenten, zum Beispiel Gitarre und Klavier. Auch ihre Coverversionen bekannter Songs sind hörenswert.
https://www.youtube.com/channel/UCecIwzVSKzV84VBHCwPAb6w
Lesen
„Stationen – ein Lebenslauf“ – mal etwas Anderes: eine fiktive Steampunk-Biographie von Eusebius van den Boom. Eine ausführliche Rezension von mir folgt demnächst im Clockworker Magazin.

Essen & Trinken
Die sogenannte „viktorianische Limonade“…

…ist genaugenommen ein Gin-Cocktail.

Hier ein Rezept für ein Glas:

12 frische Minzblätter

45 ml Gin

30 ml frisch gepresster Zitronensaft

22 ml Zuckersirup

75 ml Mineralwasser mit oder ohne Kohlensäure

Alle Zutaten in eine mit Karaffe mit einigen Eiswürfeln füllen.
Wer keinen Gin mag oder keinen Alkohol trinkt, lässt diesen weg und hat dennoch eine wunderbar erfrischende Limonade.


Gebrauchen

Die Lichttüte
Das ist keine neuartige elektrische Erfindung, sondern eine schöne einfache Deko-Idee aus Papier. Im Grunde handelt es sich einfach um eine Tüte, die so aufgefaltet wird, dass sie frei stehen kann. Das ist ganz einfach, Sie müssen dafür kein Origami oder ähnliches falten können.

Anschließend stellen Sie ein LED-Teelicht hinein. Ein normales Teelicht ist in diesem Fall nicht sicher genug, die Tüte könnte Feuer fangen. Sie können die Lichttüte vor dem Gebrauch natürlich auch verschönern, z.B. durch Bemalungen, mit aufgeklebten Formen aus farbigem Transparentpapier, oder schneiden Sie verschieden geformte Löcher hinein.

Solche Lichttüten gibt es in verschiedenen Größen und Farben zu kaufen. Bei gutem Wetter (ohne Wind) können sie auch im Freien aufgestellt werden.