Über die Inspiration

historische Abbildung eines Mannes mit Kleid

Inspirationen kommen ja ganz unterschiedlich zu Autor*innen. Das kann alles mögliche sein – Musik, eine Filmszene, ein Zitat, ein Bild, ein Zeitungsbericht, Recherchen oder etwas ganz anderes. Mich haben auch schon Schauspieler*innen in ihren Rollen inspiriert, und ich weiß von einigen Kolleg*innen, dass es ihnen ähnlich geht.

Eine Inspiration für mich ist momentan diese historische Abbildung aus dem 19. Jh. eines unbekannten Herrn in einem Kleid, die ich im Internet gefunden habe. Ich weiß nichts über ihn und ich weiß auch nicht, wer diese Abbildung gemacht hat. Aber dieses Bild lässt mich nicht los. Es stand auf meinem Schreibtisch, während ich die Novelle „Ein Mann namens Flora“ geschrieben habe, welche im Frühling 2018 erscheint.
Und es wird mich noch weiterbegleiten, wie dieser Teaser-Trailer zeigt…

 

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Was fürs Herz…

Heute zum Valentinstag etwas fürs Herz – einen Auszug aus meiner demnächst erscheinenden Novelle.

Terence und Floras erster Kuss - unlektoriert

„Ein Mann namens Flora“ ist ein eigenständiges Spinoff zu „Frei und doch verbunden“,
dem Sammelband, welchen es ab heute auch hier als E-Book und bei Kindle Unlimited gibt.

Ebook-Cover

Für „Frei und doch verbunden“ vergebe ich aktuell Rezensionsexemplare als E-Book im Wunschformat (epub oder mobi). Bei Interesse gern eine E-Mail senden an amaliazeichnerin(at)gmx.de

Außerdem verlose ich aktuell bei Lovelybooks ebenfalls E-Books des Sammelbandes.

 

Gewinnspiel zu „Anderswelt – Berlingtons Geisterjäger 1“ von Amalia Zeichnerin

Sarah vom Blog „Same Nature“ verlost meinen Roman „Anderswelt“ – vielen herzlichen Dank für diese wunderbare Verlosungsaktion!

same nature

Das Wochenende ist fast vorbei! Und somit noch Zeit für ein Gewinnspiel ;).
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Autorin Amalia Zeichnerin, die das Buch zur Verfügung gestellt hat.

Ursprünglichen Post anzeigen 577 weitere Wörter

Warum ich mich nicht (mehr) mit Kurzgeschichten für Anthologien bewerbe

Anthologien sind an sich eine feine Sache, da hier mehrere unterschiedliche Geschichten zu einem Konzept oder Thema zu finden sind. Aus Lesersicht ist das spannend, wenn einen das Thema begeistert.
Für AutorInnen bietet Anthologien die Möglichkeit, den eigenen Bekanntsheitsgrad zu steigern und mit viel Glück auch, sich um Literaturpreise bewerben zu können.
Auch sind Kurzgeschichten ein perfektes Format für AutorInnen, die keine Zeit oder Lust haben, ganze Romane zu verfassen.

Doch es gibt auch Nachteile:

Auf eine Ausschreibung bewerben sich oft Dutzende, wenn nicht hunderte AutorInnen. Da muss die eigene Geschichte schon herausragen, um vom Verlag überhaupt in die engere Auswahl genommen zu werden. Es kann immer sein, selbst wenn man gut schreibt und eine originelle Idee hat, dass die eigene Geschichte abgelehnt wird. Nicht, weil sie schlecht ist, sondern zum Beispiel weil andere AutorInnen eine ähnliche Idee hatten, die aus Sicht des Herausgebers besser umgesetzt wurde.

Wer sich auf Anthologie-Ausschreibungen bewirbt, der muss einen gewissen Sportsgeist besitzen und sich damit arrangieren, dass es sich letztendlich um einen schriftstellerischen Wettbewerb handelt.

Mit den Tantiemen aus Anthologien verdient man als AutorIn deutlich weniger als mit einem Roman, denn man teilt sich den Kuchen ja mit anderen KollegInnen (und meistens auch mit einem Verlag).
 

 

Sonderangebot zur Buchreihe „Berlingtons Geisterjäger“

Teil 1, „Anderswelt“ und Teil 2, „Mördernächte“ gibt es nun als Kindle E-Book
für nur 0,99 € und weiterhin auch bei Kindle Unlimited. Von „Mördernächte“ gibt es außerdem weiterhin preisreduzierte Mängelexemplare für nur 4,00 € inkl. Versand.

E-Book „Anderswelt“:
https://www.amazon.de/Berlingtons-Geisterjäger-Anderswelt-Amalia-Zeichnerin-ebook/dp/B01N5BZPJK/

E-Book „Mördernächte“:
https://www.amazon.de/Berlingtons-Geisterjäger-Mördernächte-Amalia-Zeichnerin-ebook/dp/B0773WCCLX/

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Urban Fantasy Buchtrailer für eine Autorenkollegin

„Riot Pack – Fairiestaub und andere Scherereien“, das ist Urban Fantasy vom Feinsten, angesiedelt in Irland – und ein Spinoff zur Reihe „Galway Hunters“. Hier der Buchtrailer zum Roman, der im März erscheint.
Ich habe den Trailer für Stefanie Foitzik gestaltet, mit Musik von Jahzzar.

Historische Settings und Schriftstellerprobleme

Heute plaudere ich mal aus dem Nähkästchen… 2015 habe ich mein Debüt, einen Steampunk-Abenteuer-Roman, veröffentlicht – mit der unglaublich naiven Vorstellung, bei den damals rund 2000 Mitgliedern des Steampunk Forums Rauchersalons müsste ich eine recht große Zielgruppe haben, selbst wenn nur ca. die Hälfte davon oder weniger sich für meinen Roman interessieren. Doch weit gefehlt. Zwar habe ich durchaus eine ganze Reihe an Exemplaren verkaufen können, aber wie es scheint, liest nur ein Bruchteil der Steampunks überhaupt. Oder das Manko war, dass ich unbekannt und Selfpublisherin bin. Und was man nicht vergessen darf – Steampunk ist und bleibt ein Nischengenre in den Weiten der Phantastik, zumindest im deutschsprachigen Raum.

Der Stern des Seth Titelbild webansicht

Auch habe ich in den vergangenen Jahren festgestellt, dass die meisten Leute, bzw. LeserInnen, meine starke Vorliebe für historische Settings nicht teilen. Statistiken zur Beliebtheit von Genres zeigen dies ebenfalls; historische Romane finden zwar durchaus ein interessiertes Publikum, allerdings ist dies ein vergleichsweise kleiner Kreis.

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Foto: Pixabay

Eigentlich habe ich für meine viktorianische Urban Fantasy Reihe um Berlingtons Geisterjäger Stoff für (mindestens) sechs Bände insgesamt. Aber was nützt mir das, wenn nur eine Handvoll Leute diese Bücher lesen wollen? Dafür dauert das Schreiben und Recherchieren für einen solchen Roman einfach zu lang, leider.
Der dritte Geisterjäger-Band erscheint in diesem Jahr und wird die „Anderswelt“-Trilogie abschließen.

Damit ruht diese Buchreihe erst mal und stattdessen habe ich nun zwei Projekte in Arbeit, die ebenfalls Herzensprojekte sind, dabei aber zumindest vom Ansatz her ein größeres Publikum finden dürften: Zum einen High Fantasy, zum anderen Urban Fantasy, die in der Gegenwart in Hamburg angesiedelt ist.

Dennoch – ganz werde ich mich von historischen Settings nicht verabschieden, weil ich sie viel zu sehr liebe. Deshalb schreibe ich weiterhin historische Novellen mit queeren Charakteren. Ein Spinoff zu „Frei und doch verbunden“, erscheint in diesem Frühling – „Ein Mann namens Flora“.

Ein Mann namens Flora - Cover-weniger Kontrast copy

Außerdem habe ich  eine Idee für eine viktorianische (Kurz-)Krimi-Reihe. Novellen und Kurzkrimis sind vom Umfang her überschaubarer für mich und auch das Recherchieren nimmt nicht ganz so viel Zeit in Anspruch.

In dem Zusammenhang kann ich mir auch sehr gut vorstellen, noch zwei, drei Kurzromane zu den Geisterjägern zu schreiben, ganz im Sinne der „Penny Dreadfuls“ (also jenen Schauer-Groschenromanen, die in der viktorianischen Ära und später noch sehr beliebt waren.)

Varney the Vampire
historischer Schauergroschenroman „Varney the Vampire or the Feast of Blood“