Lesezeit: ca. 3 Minuten (ohne die weiteren verlinkten Texte)
Was hypermaskuline Figuren und zierliche Protagonistinnen zu tun haben mit viralen Trends wie Looksmaxxing, SkinnyTok und wie sie mit modernem Faschismus und Rechtsextremismus verbunden sind.
Ich lese nicht viel Romantasy, aber ich sehe häufig Werbung dafür und in dem Zusammenhang auch Charakterportraits. Ich sehe auch immer mal wieder Videos von Buchblogger*innen, die Romantasy vorstellen. Und das, was ich da sehe und höre, macht mir Sorgen. Denn die Schönheitsideale, die da repräsentiert werden, gab es teilweise auch schon in den 1930ern im Faschismus.
Was meine ich damit? Hypermaskuline Figuren mit stark definierten Kiefern, „Hunter Eyes“ und Body-Building-mäßig trainierten muskulösen Körpern, die außerdem meistens sehr groß und kräftig sind. Der Trend Looksmaxxing lässt grüßen. Schaut euch Propagandabilder aus der NS-Zeit an. Schaut euch Bilder an aus den nationalsozialistischen Propagandafilmen von Leni Riefenstahl. Und dann vergleicht diese mal mit den Charakterportraits oder Beschreibungen der männlichen Figuren in der Romantasy.
Dem gegenüber stehen fast immer kleine, sehr zierliche, dünne Frauenfiguren, die buchstäblich schwach sind. Aber aus irgendwelchen unrealistischen Gründen können sie dann trotzdem oft kämpfen „wie ein Mann“. Hier sehe ich Parallelen zum aktuellen Schönheitsideal für Frauen, der auch in Richtung klein, petite, zierlich geht. Warum das eigentlich überhaupt nicht romantisch, sondern schlecht ist? Dazu habe ich einen Blogbeitrag geschrieben: „Wie das Patriarchat Frauen und FLINTA* Personen kontrolliert“ (Fußnote 1)
Im rechten Backlash der letzten Jahre wünschen sich offenbar viele, in der Realität oder in der Fiktion, traditionelle, aber überholte Rollenbilder zurück. Um es mal überspitzt zu formulieren: Der starke, kompetente Mann, der für die (kleine, schwache) Frau sorgt und sie auf Händen trägt.
Und da ist nun meine Frage an euch: Wollt ihr wirklich diese völlig überholten Rollenbilder in euren Romantasy-Geschichten repräsentieren? Hate to break it to you: Das ist nicht romantisch, und das ist auch nicht hot. Das ist ein konservatives oder auch faschistisches Ideal.
Hier ein Gegenvorschlag: Body-Diversity. Wie wäre es mit einem Helden, der nicht super durchtrainiert ist, und sich trotzdem mutig ins Abenteuer stürzt? Auch Kämpfe lassen sich anders bewältigen als durch reine Muskelkraft, z.B. mit Geschmeidigkeit und Beweglichkeit. Wie wäre es mit dem Love Interest, der ein weiches Kinn hat, statt eines harten Kiefers? Wie wäre es mit einem Protagonisten, der keine „Hunter Eyes“ hat, sondern einen anderen Augenausdruck? Wie wäre es mit einer Protagonistin, die so groß (oder fast so groß) wie ihr Love Interest ist, sodass sie sich buchstäblich auf Augenhöhe begegnen können? Wie wäre es mit einer Heldin, die nicht dünn und zierlich ist? Und wie wäre es grundsätzlich mit Figuren, die irgendeinen körperlichen „Makel“ haben, also nicht perfekt sind? Das kann alles mögliche sein. Eine Körperbehinderung. Muttermale oder Narben. Eine Kriegsverletzung, die nicht vollständig heilbar ist. Kreisrunder Haarausfall. Vielleicht fällt euch noch etwas anderes ein?
Denn mal ganz ehrlich: Perfektion ist langweilig. Vor allem, wenn die Helden und Heldinnen in sämtlichen Romantasy-Romanen alle als so perfekt beschrieben werden, dass sie völlig austauschbar wirken. Gönnt euren Figuren Body-Diversity. Das macht sie interessanter und unverwechselbarer.
„Body Fascism: SkinnyTok, the Far Right, and Why You Think You Want to Be Thin. How diet culture, wellness aesthetics, and authoritarian politics collide — and what it’s costing women’s health, autonomy, and power“ by Bec Cameron https://beccameron.substack.com/p/body-fascism-skinnytok-the-far-right
Reading time: ca. 3 minutes (without the further reading suggestions)
What hyper-masculine male characters and petite female protagonists have to do with viral trends like looksmaxxing, SkinnyTok and their connection to modern day fascism and right wing extremism.
I don’t read a lot of romantasy, but I often see promo content about it and also character portraits. I also see videos by book bloggers who present romantasy. And what I read and see makes me worry. Because the beauty standards which are presented have already been a thing in the 1930ies, in fascism.
What do I mean? Hyper-masculine characters with defined jawlines, „hunter eyes“ and extremely muscular bodies who are also mostly very tall and very strong. The trend „Looksmaxxing“ says hi.
Take a look at historical propaganda images from Nazi Germany. Take a look at propaganda film images of the films of Leni Riefenstahl. And then compare these with the descriptions of male characters in Romantasy novels, or with respective character portraits.
On the other side, there are almost always very small, tiny, petite female characters, which are literally weak on a physical level. Yet somehow, for no realistic reason, they often can fight „like a man“. I see parallels here to the recenty beauty ideal for women which gets promoted by SkinnyTok and such: very thin women. Why this is not romantic at all, but bad? I have written a blog post about this – sorry, only in German. But I have linked a couple of other articles about this topic down below, as further reading suggestions.
Following the right-wing backlash of recent years, apparently a lot of folks long for, in reality or in fiction, old role models to be brought back. To put it bluntly: The strong, competent man who takes care of the (weak, tiny) woman.
So my question to you is, do you really want to represent these old-fashioned and out-of-touch gender roles and beauty standards in your romantasy stories? Hate to break it to you: This isn’t romantic and it’s also not hot. It’s a conversative, right-wing, fascist ideal.
I have another suggestion for you: Body Diversity. How about a hero who is not super trained and brawny, yet still sets out for his adventure bravely? Battles and fights do not always need muscular strength, you can also use flexibility. How about the male love interest with a soft chin instead of a hard jaw line? How about a protagonist without „hunter eyes“, but a different expression to his eyes? How about a female main character who is as tall (or almost as tall) as her love interest, so that both can literally be on a par with each other? How about a heroine who isn’t petite and small. And how about characters who have some kind of physical „flaw“, so they are not perfect? This can be a range of this. A physical disability. Moles or scars. A battle wound which cannot be healed. Alopecia (loss of hair). Or maybe you have another idea?
Because to be honest, perfection is boring. Especially when all the heroes and heroines in all the romantasy novels are described as so perfectly looking, that they become completely interchangeable. Treat your characters with body diversity. This makes them more interesting and unmistakable.
„Body Fascism: SkinnyTok, the Far Right, and Why You Think You Want to Be Thin. How diet culture, wellness aesthetics, and authoritarian politics collide — and what it’s costing women’s health, autonomy, and power“ by Bec Cameron https://beccameron.substack.com/p/body-fascism-skinnytok-the-far-right
Hast du grundsätzlich Interesse an Rezensionenexemplaren (als E-Book)? Oder stellst du auch hin und wieder Bücher in deinem Blog vor, die du nicht selbst gelesen hast, aber vom Thema her interessant findest? Vielleicht findest du ein für dich passendes Buch bei mir.
Ich biete Rezensionsexemplare als E-Book für alle meine Veröffentlichungen an, bis auf die Reihe „viktorianische Krimis mit Mrs und Mr Fox“.
Ich vergebe keine Frist, bis wann das Buch gelesen werden muss, aber es wäre schön, wenn ich nicht 6 Monate oder so warten muss. Bitte melde dich entsprechend nur, wenn du das Buch innerhalb eines halben Jahres lesen und rezensieren kannst.
Mein längstes Buch ist übrigens nur 362 Seiten lang, die meisten haben so um die 250 Seiten, oder etwas weniger oder etwas mehr. Es sind also keine langen Wälzer.
Bzw. falls du eines meiner Bücher vorstellen magst, sende ich dir gern entsprechende Bilder vom Buchcover, Klappentext und was im Buch enthalten ist als Stichworte.
Meine Veröffentlichungen findest du hier. Sie sind auf meiner Webseite nach Genres sortiert und dort gibt es auch jeweils Leseproben bei den Büchern und eine Übersichtsseite mit Inhaltswarnungen.
Wenn du Fragen oder Interesse hast, schreib mir gern eine E-Mail an amaliazeichnerin(at)gmx.de
Es ist mir übrigens egal, wie viele Follower du hast oder wie viele Leute deinen Blog regelmäßig lesen. Ich würde mich einfach über eine Zusammenarbeit mit Buchblogger*innen freuen.
Mein einziges No-Go: Ich lehne gen. KI in der Kunst ab. Wenn du in deinem Buchblog Bilder oder Videos, Musik etc. mit gen. KI verwendest, oder deine Text mit gen. KI schreibst, dann schreibe mich bitte nicht an.
Lesezeit: ca. 4 Minuten Inhaltswarnung: Transfeindlichkeit, anti-trans Aktivismus (erwähnt)
Kürzlich wurde bekannt: Die erste Staffel der HBO-Serienverfilmung von „Harry Potter“ soll ab Weihnachten 2026 gezeigt werden. Und ich rufe hiermit dazu auf, sie sich nicht anzuschauen. Es sei denn, ihr wollt eine Milliardärin finanziell unterstützen, die sich seit mehreren Jahren aktiv gegen trans Rechte einsetzt, auch massiv mit ihrem Geld – und dieser anti-trans Aktivismus, auch von anderen Akteuren, hat in UK unter anderem zu transfeindlichen Gesetzesänderungen geführt. Wenn ihr dies nachlesen wollt, weil es so unglaublich klingt, befragt bitte eine Suchmaschine eures Vertrauens oder schaut z. B. hier (Fußnote 1). Besagte Milliardärin wird auch an dieser neuen Serienverfilmung mitverdienen. Zu diesem Thema kann ich auch einen Instagrambeitrag von Cosplaytearoom empfehlen (Fußnote 2).
Ich weiß, dass viele Leute mit „Harry Potter“ angenehme Kindheits- oder Jugenderinnerungen verbinden, sei es mit den Büchern, den Filmen, Games oder dem Gemeinschaftsgefühl im Fandom, oder noch aus anderen Gründen. Wenn ihr euch von all dem nicht trennen könnt, was ihr im Laufe der Zeit gekauft habt, behaltet es. Schreibt weiter Fanfictions oder kreiert Fanart, wenn ihr dieses Fandom nicht loslassen könnt.
Aber kauft bitte keinen neuen Merch, keine neuen „Harry Potter“ oder „Wizarding World“-Produkte. Denn auch damit unterstützt ihr die Milliardärin, deren Name ich hier nicht nenne.
Und wenn ihr meine Ansichten in dieser Angelegenheit zu radikal oder übertrieben findet, dann entfolgt mir bitte in Social Media oder blockiert mich. Trans Rights are Human Rights. Und ich kann die Kunst nicht von den Kunstschaffenden trennen, wie ich hier in diesem Blogbeitrag geschrieben habe.
Und nun etwas Positives: Es gibt inklusive Fantasy-Literatur von diversen Autor*innen, die sich mit Magie, Hexen, Zauberern, Hexen- oder Zauberschulen befassen (oder Ähnlichem) und die diverser sind als „Harry Potter“ und die „Wizarding World“. Von mir gibt es außerdem die Reihe „Hexen in Hamburg“ (keine Jugendbücher, sondern für junge und ältere Erwachsene).
Hier einige Bücher und Buchreihen, die mir empfohlen wurden:
Aiden Thomas: „SOL. Die Rache der Obsidians“ Starke Freundschaften und queere Rivals to Lovers | Fantasywelt voller Götter und Monster | Für Leserinnen und Leser ab 12
Aiden Thomas „Yadriel und Julian. Cemetery Boys“ Nominiert für den Jugendliteraturpreis 2023 | New York Times Bestseller Autor | Urban Fantasy mit queerer Romance #OwnVoices
Und die Fortsetzung. Aiden Thomas: „Espíritu. Cemetery Boys“ Geister, Dämonen und queere Romance | Urban Fantasy mit einfühlsamer LGBTQ+-Representation | Band 1 nominiert für den Jugendliteraturpreis
Theresa Bells Reihe „Sepia“ – Band 1: „Sepia und das Erwachen der Tintenmagie“
Rick Riordan: „Percy Jackson 1: Diebe im Olymp“ Moderne Teenager, griechische Götter und nachtragende Monster – die Fantasy-Bestsellerserie ab 12 Jahren
Rick Riordan: „Magnus Chase 1: Das Schwert des Sommers“ – Ein Loser soll Ragnarök aufhalten? Lustiges Fantasy-Abenteuer ab 12 Jahren über nordische Mythen und einen (fast) normalen Typen
Rick Riordan hat mehrere Jugendbuchreihen geschrieben, hier eine Übersicht über sein gesamtes Werk auf Deutsch:
Noah Stoffers: „A Midsummer’s Nightmare“ Dark Academia – Schottland – Shakespeare – queere Own-Voice-Fantasy an einem Elite-College
Zu einem Aufruf von mir für Buchtipps schrieb Desiderius Rainbow: „Ich schmeiße mal meine Magier aus meiner Mânil-Reihe in die Runde! Contemporary-Fantasy zum Wohlfühlen: ein intensiver, skurriler und magischer Mix aus cozy Happyplace und düster-bösem Psychochaos mit Tiefgang, Casual Queerness, Neurodivergenz, own voice und viel Subtext. „Mânil – Einfach nur der Anfang“, „Mânil 2 – Keine Leinenpflicht in Katurath’ka“ und am 30.4. erscheint „Mânil 3 – Irgendwas mit neuen Jacken“, ist auch schon vorbestellbar. Ich bin Selfpublisher und zusätzlich zu meiner Geschichte stammen auch die Cover und sämtliches Design aus meiner Feder.“ Diese Buchreihe ist für Erwachsene.
Wolf September: „Grisper Castle: Eine Gay-Romantasy“ (Grisper Castle – Ein Schloss in Schottland – Cosy-Mystery 1) Vierteilige Buchreihe
Wolf schreibt: „[Meine Buchreihe] spielt in einem alten Schloss in Schottland, mit Magie, Geistern, alten Geheimnissen und einer Gruppe Figuren, die gemeinsam Rätsel lösen. Also eher Mystery/Cozy mit magischen Elementen. Ich würde die ersten beiden Bände ab 16 empfehlen, das es dort spicy Szenen gibt, ab Band 3 ab 12“
Jamie Enderlein: Die sechsteilige Buchreihe „Abra Kandelabra“ Band 1: „Hexenhut und Hokuspokus“
(2) Der Instagrambeitrag von Cosplaytearoom: „“This is why, in 2026, you should stop to cosume any Harry Potter related content – if you care at all about trans people.“ https://www.instagram.com/p/DWWPxiVisS9/
Romantasy ist überall, aber was ist eigentlich mit deutschsprachiger Phantastik ohne Romance und Spice? Oder nur mit ganz wenig Romance, in Nebenhandlungen? Darum ging es kürzlich auf Bookstagram. Ich tauschte mich mit einigen Leuten aus, fragte nach Empfehlungen, aber nicht für die „üblichen Verdächtigen“ – sehr erfolgreiche cis-männliche Autoren. Stattdessen fragte ich nach FLINTA* Autor*innen, die entsprechende Bücher veröffentlicht haben. Ich habe in diesem Beitrag rund 30 Bücher und Buchreihen ganz ohne Spice und Romance gesammelt, sowie einige, die einen geringen Romance- oder Spice-Anteil haben (als Nebenhandlung, Subplot). Bitte beachten: Bis auf einige habe ich nicht alle diese Bücher selbst gelesen. Schaut sie euch näher an, wenn ihr mögt, bildet euch gern selbst eine Meinung darüber. Ich habe nicht alle Buchcover herausgesucht, sondern eine zufällige Auswahl getroffen, die keine Wertung darstellt. Die Webseiten oder Instagram-Profile der Autor*innen sind ebenfalls verlinkt, sofern es mir möglich war.
Iva Moor: „Die Alchemie des Träumens“ (Dark Fantasy) und „Liminal Creatures“ (Dark Fantasy), letzteres enthält Spice mit Succubi-Figuren, aber keine Romance. https://ivamoor.carrd.co
Lena Richter: „Dies ist mein letztes Lied“ (Science-Fiction)
Noah Stoffers: „A Midsummer’s Nightmare“ (Urban Fantasy, Dark Academia) mit einem Romance-Subplot, der nicht im Fokus steht. https://wonderl.ink/@noahstoffers
C. I. Ryze (Christine Ina Ryze): „Spirits of Violence“ (Science Fiction Fantasy, Einzelband) „Splitter der Unendlichkeit“ (Fantasy mit Drachen, Trilogie) https://www.ciryze.de/buecher
Von mir erscheint:„Hexen in Hamburg: Vergoldet“ (im Juni 2026), mit einem aromantischen Protagonisten. Keine Romance, kein Spice. Das ist Band 4 dieser Urban-Fantasy-Reihe.
Amalia: Hallo Noah, danke, dass du dir die Zeit nimmst für ein Interview. Du bist als Autor*in und Lektor*in tätig. Was gefällt dir an diesen beiden Tätigkeiten besonders? Und magst du das eine lieber als das andere?
Noah: An beiden Tätigkeiten liebe ich die Arbeit mit Geschichten und mit Sprache. Was sie unterscheidet, ist die Perspektive. Beim Schreiben meiner eigenen Romane bin ich automatisch tiefer in der Geschichte. Ich kenne sie irgendwann in- und auswendig. Im Lektorat schaue ich von außen auf eine Geschichte, die jemand anderes geschrieben hat, und kann auf inhaltlicher und stilistischer Ebene Hinweise zur Überarbeitung geben.
Ich liebe es schon sehr, meine eigenen Geschichten zu schreiben. Gleichzeitig merke ich bei einem neuen Lektorat immer wieder, wie bereichernd es sein kann, an anderen Geschichten mitzuarbeiten. Das hat auch mein eigenes Schreiben verändert.
Amalia: Deinen neuen Urban-Fantasy-Roman „Cage of the Moon“, der im Januar 2026 erscheint und vorbestellbar ist, durfte ich testlesen und finde ihn schön divers, du gehst auch auf unterschiedliche Kulturen ein, wie es zu einer multikulturellen Stadt wie San Francisco sehr gut passt. Wie hast du für den Roman recherchiert? Und bist du selbst schon mal in San Francisco gewesen?
Noah: San Francisco ist schon seit langem ein Traumziel von mir, aber ich war noch nicht dort. Ich habe einerseits viel zur Stadt recherchiert, durch Reiseberichte, Dokumentationen oder auch Vlogs von Bewohnern, die ihre Heimat online zeigen. Und ich wollte andererseits gerne Figuren, die San Franciscos Vielfalt widerspiegeln. Dafür habe ich zum Beispiel das Buch „American Brujeria: Modern Mexican American Folk Magic“ von J. Allen Cross gelesen oder auch Reportagen von Amerikaner*innen mit Migrationsgeschichte gesehen. Andere Sachbücher handelten zum Beispiel von der Darstellung von Vampiren im Laufe der Zeit oder von Alcatraz, das ein wichtiger Schauplatz ist. Auch Food- und Festivalblogs waren eine wichtige Inspiration. Außerdem hatte ich das Glück, dass ich von dir und auch von meiner Lektorats-Person, Lian Stollenwerk-Ganssehr wertvolle Anmerkungen bekommen habe.
Amalia: Stark, wie viel Recherche in deinem Roman steckt. Wie bist du auf die Idee zu für die Geschichte gekommen?
Noah: Den Anstoß hat ein Gespräch mit meiner damaligen LektorinJacqueline Wagner nach einer Lesung gegeben. Wir hatten uns über Vampir- und Werwolf-Romane unterhalten und über die Chancen, polyamore Geschichten zu schreiben. Ich wollte schon lange eine Liebesgeschichte zwischen mehr als zwei Personen schreiben und ich habe Werwölfe sehr gern. Hauptsächlich, weil ich in Pen-&-Paper-Runden regelmäßig Werwölfe gespielt habe. Vampire waren ein neues Feld für mich, aber ich wollte gern eine Heldin haben, die mindestens genauso stark ist, wie die beiden männlichen Hauptfiguren.
Amalia: Das ist dir aus meiner Sicht fantastisch gelungen. Welche Figur im Roman, abgesehen von deinen drei Hauptfiguren, magst du besonders, und warum?
Noah: Es hat tatsächlich Spaß gemacht, den Antagonisten Ryder Mallroy zu schreiben, der ein ziemliches Ekelpaket ist. Und ich bin ein großer Fan von Dans Kollegin, einer Art magischer Polizistin, die alleinerziehende Mutter ist, Mode liebt und sich von niemandem herumschubsen lässt.
Amalia: Mit deinem Dark-Academia/Fantasy-Roman „A Midsummer’s Nightmare“, den ich sehr empfehlenswert finde, warst du auf der Spiegel-Bestseller-Liste. Was war das für ein Gefühl für dich?
Noah: Vielen Dank für das liebe Kompliment! Die Nachricht von der Platzierung auf der Bestseller-Liste habe ich im ersten Moment überhaupt nicht geglaubt. Ich fragte sogar zurück, ob da nicht vielleicht ein Irrtum vorliegen würde, weil ich es für ausgeschlossen gehalten habe. Danach war ich aber ungeheuer glücklich. Obwohl der orange Bestseller-Sticker ja nichts über die Qualität eines Buches aussagt, tut er einiges für die Sichtbarkeit. Deshalb war das schon lange ein großer Traum von mir. Die Nachricht kam am Nachmittag meines Geburtstags an: Ich habe sehr aufgeregt meine Eltern angerufen und war dann noch eine Weile völlig aus dem Häuschen.
Amalia: Das freut mich sehr für dich. Was steht als nächstes für dich an? Schreibst du an einem neuen Projekt (falls du schon etwas darüber verraten kannst) oder arbeitest du eher an Lektoraten oder etwas anderem?
Noah: Ich habe schon zwei Romanideen, die ich sehr gerne schreiben würde, da ist aber im Augenblick noch nichts spruchreif. Außerdem habe ich im Dezember das nächste Lektorat, vorher noch eine Lesung und hoffentlich ein Seminar. Als Selbstständig*er habe ich meistens mehrere Bälle in der Luft und arbeite oft an mehr als einem Projekt.
Amalia: Du gibst auch manchmal Workshops für Autor*innen zum Thema Schreiben von trans und nichtbinären Figuren, bzw. queere Repräsentation. Was für Erfahrungen hast du damit gemacht? Schreibe auch gern, wo man deine Workshops finden kann.
Noah: Das ist eine Arbeit, die ich sehr gern mag. Gerade durch den Austausch in den Workshops. Ich gestalte sie in der Regel so, dass es einen Vortrag gibt und danach oder zwischen zwei Vortragsblöcken Diskussionen und gemeinsame Aufgaben. Meistens kommen da Menschen mit unterschiedlichen Vorkenntnissen und Lebenserfahrungen zusammen – was oft zu spannenden Gesprächen führen kann. Besonders oft werde ich zur Darstellung von queeren Figuren gebucht. Aber ich gebe auch sehr gern Fortbildungen rund um den Weltenbau.
Amalia: Apropos Diversität – sprechen wir kurz über progressive Phantastik und Diversität. Was hat sich aus deiner Sicht in den vergangenen paar Jahren diesbezüglich auf dem Buchmarkt verändert? Ist die Phantastik zumindest teilweise progressiver geworden oder war mehr Diversität in der Literatur nur eine Art kurzer Trend?
Noah: Ich habe schon den Eindruck, dass Bücher mehr Diversität zeigen als vor zehn Jahren und dass die Repräsentation auch immer besser gelingt. Sowohl bei deutschsprachigen Autor*innen als auch bei Übersetzungen sehe ich mehr Own-Voice-Romane und auch viele Autor*innen, die sich sichtlich um gute Repräsentation bemühen. Ich glaube, das ist die stärkste Veränderung. Gleichzeitig ist Progressivität in den Medien generell eher ein Marathon als ein Sprint. Die Strukturen in den Verlagen verändern sich nicht so schnell und der Markt ist nicht von jetzt auf gleich ein komplett anderer.
Er ist gefühlt in den letzten Jahren sogar noch härter, noch schnelllebiger geworden – was natürlich gerade mit zum Beispiel chronischen Erkrankungen, geringem Einkommen oder als Alleinerziehende kaum zu stemmen ist. Also können Marginalisierte härtere Produktionsbedingungen im Zweifel noch schlechter wegstecken.
Und natürlich schreibt auch nicht die gesamte Buchbranche nur noch Romane voller Diversität. Viele Alteingesessene bleiben seit Jahren ihren Themen treu und haben schlicht kein Interesse an progressiven Büchern. Manche lehnen sie sogar regelrecht ab, vielleicht weil sie sich von dieser Entwicklung bedroht fühlen.
Also ich würde sagen, es gibt einen merklichen Fortschritt – aber eben auch noch Luft nach oben.
Amalia: Wenn du zwei Wünsche frei hättest, was würdest du dir von Leser*innen und dem deutschsprachigen Buchmarkt wünschen?
Noah: Von den Lesenden würde ich mir wünschen, dass sie sich auf Bücher einlassen, die die Lebensrealität von Marginalisierten oder schlicht anderen Kulturen abbilden – gerade auch dann, wenn es mit Gewohnheiten bricht und vielleicht mal herausfordernd ist. Bitte gebt diesen Büchern eine Chance! Und wenn sie euch gefallen, dann feiert sie genauso, wie berühmte Titel.
Vom Buchmarkt würde ich mir wünschen, dass er anfängt, seine Strukturen aufzubrechen. Wir stecken alle in finanziellen Zwängen, aber wenn Autor*innen unter dem Druck, gleichzeitig im Akkord zu schreiben und ihre Bücher zu bewerben, zusammenbrechen, dann hat der Buchmarkt dauerhaft nichts davon. Gebt uns mehr Zeit und mehr Unterstützung beim Marketing. Gerade auch bei ungewöhnlichen Ideen, die vielleicht ein Risiko darstellen.
Amalia: Danke für deinen Aufruf an die Lesenden und den Buchmarkt. Gibt es noch etwas, was du gern ansprechen möchtest?
Noah: „Cage of the Moon“ ist mein erster romantischer Fantasy-Titel. Ich habe großen Respekt davor, über Liebe, Romantik und Bettgeflüster zu schreiben. Gerade, weil es keine Kleinigkeit ist, diese Gefühle in Worte zu packen. Aber natürlich wird es auch wieder Geheimnisse, Verbrechen und einen magischen Weltenbau geben. Der Roman erscheint Mitte Januar 2026 und ich bin schon sehr gespannt darauf, wie er den Lesenden gefällt.
Herzlichen Dank, dass du ihn noch in der ersten Fassung gelesen hast. Das hat definitiv Spuren auf den Seiten hinterlassen. Und vielen Dank für das Interview!
Amalia: Vielen Dank auch von mir für das Vertrauen beim Testlesen und dass du dir die Zeit für das Interview genommen hast. Last but not least: Wo kann man dich online finden? (Deine Webseiten und/oder Social Media Profile)
Nach längerer Überlegung beende ich meine selbstständige Tätigkeit als Illustrator*in. Ich hatte mich in den letzten Jahren auf größtenteils handgezeichnete Fantasylandkarten und Charakterportraits spezialisiert. Meine Arbeitsproben könnt ihr auf Deviantart sehen:
Aber es hat sich einiges geändert: In der buchigen Community werden leider zunehmend KI-generierte Bilder für Buchcover und Charakterportraits verwendet. Fantasylandkarten können ebenfalls ganz oder teilweise mit KI generiert werden oder mit entsprechenden Softwares hergestellt werden. Dabei wäre gerade bei mittelalterlich oder antik inspirierter High Fantasy eine handgezeichnete Karte besonders passend aus meiner Sicht. Aber gut, ich kann den Buchmarkt nicht als Einzelperson ändern, ich kann nur ändern, wie ich mit all dem umgehe. In diesem Jahr hatte ich keinen einzigen Auftrag für eine Fantasylandkarte oder ein Charakterportrait. Und deshalb höre ich nun auf.
Ich werde weiterhin in meiner Freizeit illustrieren, z.B. Fanart-Portraits, oder vielleicht wage ich mich mal an Solarpunk-Illustrationen ganz ohne Gewinnabsicht, wie es sie in der Story Seed Library gibt (ein starkes Projekt, finde ich): https://storyseedlibrary.org/
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die bei mir Fantasylandkarten oder Charakterportraits in Auftrag gegeben haben. Das hat mir viel Freude gemacht und es hat mich auch sehr gefreut, eure Buchprojekte auf diese Weise begleiten zu können.
Lesezeit: 3 Minuten Neulich habe ich ein Babysitting für ein viereinhalbjähriges Kind gemacht. Es wurde zu mir nach Hause gebracht, aber in meinem Bücherregal habe ich nur wenige Kinderbücher. Ich dachte mir, vielleicht finde ich etwas in einem Buch mit den Märchen der Gebrüder Grimm.
Das war sehr, sehr naiv von mir. Als ich begann, dem Kind „Aschenputtel“ vorzulesen, wurde mir nach wenigen Zeilen bewusst, wie unpassend der historische Originaltext des Märchens für den Zeitgeist und Kinder von heute ist. Ich muss dazu sagen, ich habe diesen Originaltext schon seit Jahrzehnten nicht mehr gelesen. Hier zwei Beispiele: Zunächst ging es bei Aschenputtel um Gottesfürchtigkeit und Frommheit. Bald darauf um Stiefschwestern, die zwar „schön und weiß von Angesicht waren“ aber „garstig und schwarz von Herzen“ waren. Ich hoffe, ich muss euch nicht erklären, warum der Satz mit den Stiefschwestern problematisch ist aus heutiger Sicht. Und das sind nur kurze Beispiele.
Mein nächster Gedanke war: Hat eigentlich schon mal jemand versucht, den Originaltext stilistisch so zu überarbeiten, dass er besser in eine diverse, bunte Gesellschaft passt? Ich meine keine Märchenadapationen und auch keine Disney-Verfilmungen.
Dann wurde mir allerdings schnell klar, eine solche Überarbeitung würde auch nicht reichen. Es gibt einfach zu viele Inhalte in diesen Märchen, die aus heutiger Sicht überholt, veraltet, problematisch sowie voller Vorurteile und Stereotypen sind und schon gar nicht passend für Kinder: Die böse Hexe in „Hänsel und Gretel“ stirbt den Feuertod (ein Echo auf die realen Hexenverfolgungen und deren Scheiterhaufen). Die Prinzessin oder eine junge Frau von niederem Stand muss ganz heteronormativ den Prinzen heiraten, was für zahlreiche Märchen gilt. Wer in einem Grimmschen Märchen „entstellt“ oder behindert ist, wird meistens auch als böse, hässlich und verkommen dargestellt, oder die Behinderung ist eine göttliche Strafe, die es durch tugendhaftes Verhalten zu überwinden gilt. In diesem Zusammenhang kann ich übrigens das Sachbuch „Entstellt – Über Märchen, Behinderung und Teilhabe“ von Amanda LeDuc sehr empfehlen.
Das Märchen „Frau Holle“ beginnt mit den Zeilen: „Eine Witwe hatte zwei Töchter, davon war die eine schön und fleißig, die andere häßlich und faul.“ Im weiteren Verlauf geht es dann u.a. um die Tugendhaftigkeit der Fleißigen. Was mich auf sehr unangenehme Weise an den Kapitalismus und die Leistungsgesellschaft erinnert, sowie an einige Strömungen im Christentum, wie den Calvinismus. (Und ich fange jetzt nicht mit dem Christofaschismus bzw. Christlichen Nationalismus in USA und anderen Ländern an, sonst sitzen wir morgen noch hier.)
Und es ließen sich sicherlich noch viele Beispiele in weiteren Märchen finden. Deshalb werfe ich mal die unpopular opinion in den Raum, dass die Grimmschen Märchen zumindest in ihrer Urform nicht in Kinderhände gehören.
Die gute Nachricht ist: Es gibt auf der ganzen Welt Märchen, aus so vielen Kulturen und darunter sind sicherlich auch viele, die sich wirklich für Kinder von heute eignen, besser als die alten Grimmschen Märchen. Und es gibt moderne, diverse Kunstmärchen von verschiedenen Autor*innen und auch Märchenadapationen für Kinder und/oder Erwachsene.
Last but not least eine Eigenwerbung: Ich selbst habe ein queeres Märchen für Jugendliche und Erwachsene geschrieben: „Queer durch die Märchenwelt: Der Prinz, der mich liebte“. Darin tauchen zwar mehrere Figuren aus den Grimmschen Märchen auf, aber ich verwende sie eher für humorvolle Einlagen.
Zunächst einmal: Besonders empfehlenswert finde ich die Seite https://www.behindthename.com/ Auf dieser Webseite findet ihr Namen aus aller Welt, mit ihrer Bedeutung (sofern bekannt), sowie zahlreiche historische Namen und viele aus Mythologien.
Wenn ihr Phantastik schreibt und entsprechend Phantastiknamen für eure Charaktere entwickeln möchtet, sucht am besten im Internet, ob die betreffenden Namen schon irgendwie genutzt werden. Ihr wollt ja sicherlich nicht, dass eure Figuren so heißen wie ein Medikament, eine eingetragene Marke oder eine Kleinstadt irgendwo auf der Welt.
Eine gängige Methode für Phantastiknamen: Man nehme einen realen, schon vorhandenen Namen und ändere einige Buchstaben, oder ordne die Buchstaben anders an. Ein Beispiel aus „Die Tribute von Panem“ ist der Name „Peeta“, der an die englische Aussprache von „Peter“ erinnert. V.E. Schwab hat in einer ihrer Buchreihen eine Figur namens „Alucard“ und das ist, ihr ahnt es schon, „Dracula“, nur rückwärts geschrieben. Auf ähnliche Art könnte aus einem „Jörn“ ein „Jorn“ werden, aus „Sabrina“ eine „Sabena“, aus „Elias“ vielleicht „Eljas“ und sicherlich fallen euch noch andere kreative Namensveränderungen ein.
Einige Leute bedienen sich gern an Namen aus den weltweiten Mythologien oder der Folklore. Bei eher unbekannten mythologischen oder folkloristischen Gestalten vielleicht keine schlechte Idee, aber von sehr bekannten würde ich eher abraten, da diese eben schon gewissermaßen „besetzt“ sind. Gleiches gilt für die Namen von Gottheiten, Dämonen, Geistern … Es sei denn, eure Figuren haben Eltern, die ihre Kinder gezielt nach diesen mythologischen/folkloristischen Gestalten benannt haben, dann ergibt das Sinn.
Ich beobachte häufiger in Romance-Romanen, dass die Hauptfiguren sehr ungewöhnliche oder seltene Namen haben. Manchmal sind das englischsprachige in einem deutschsprachigen Setting, was durchaus passen kann, da solche Namen auch im deutschsprachigen Raum gern verwendet werden. Teilweise sind es Namen aus ganz anderen Kulturkreisen, obwohl der Hintergrund der Figur eigentlich nicht dazu passt. Da wäre eine passende Hintergrundgeschichte (wie kam es zu diesem Namen?) aus meiner Sicht eine gute Idee. Meine Schwester beispielsweise wurde in Peru geboren und ihr zweiter Vorname ist ein spanischer, wie man ihn auch in Peru finden kann. Vielleicht wählen einige Autor*innen seltene Namen, um sich von der Masse abzuheben, oder weil diese Namen gerade im Trend liegen? Aus meiner Sicht ist nichts dagegen einzuwenden, gängige, „gewöhnliche“ Namen zu verwenden, vor allem, wenn das zur Familie der Figur passt (Fragt euch: Welchen Namen haben die Eltern für ihr Kind ausgewählt und mit welcher Motivation?)
Sucht am besten den Vor- und Nachnamen eurer Figuren im Internet, z.B. bei Wikipedia oder in einer Suchmaschine. So könnt ihr vermeiden, dass es zufällig derselbe Name ist wie der eines heutigen Promis, eines Verbrechers, einer historischen Persönlichkeit oder der einer anderen bekannten Person. Ich hatte mal überlegt, eine Figur Thomas Müller zu nennen. So heißt allerdings auch ein bekannter Fußballer, sodass ich bei meiner Figur lieber den Nachnamen weggelassen habe.
JK Rowling ist nicht nur offen transfeindlich, was schon seit einigen Jahren bekannt ist, sondern hat auch viel Geld in Initiativen investiert, die anti-trans Aktivismus betreiben, z.B. „For Women Scotland“. Das hat in UK sogar zu einer Gesetzgebung geführt, bei der nun gilt, dass trans Menschen rechtlich betrachtet das Gender haben, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. (1)
Wer weiterhin offizielle Produkte zu Harry Potter und der Wizarding World kauft, also Merch oder Bücher oder Games etc., unterstützt damit nicht nur JK Rowling, sondern auch ihren anti-trans Aktivismus. Aktuell wird z.B. die neue Harry-Potter-Serienverfilmung (von HBO) viel diskutiert.
Ihr wollt weiterhin Fantasybücher über Zauberer, Hexen, Magie und/oder Zauberschulen lesen? Keine Sorge, es gibt viele Alternativen zu Rowlings Werken. Gebt mal in eine Suchmaschine ein: „Alternativen zu Harry Potter“ oder ähnliche Suchanfragen. (2)
Auf diesen Beitrag bin ich durch einen Autor gekommen, der vor kurzem auch auf das Thema aufmerksam gemacht hat. Und zur Frage, warum ich nicht die Kunst von den Kunstschaffenden trenne, habe ich schon vor einiger Zeit diesen Blogbeitrag geschrieben.