Wortflow – Lektorat und Sensitivity Reading

Ich biete Lektorate und Sensitivity Readings an. Gern begleite ich Autor*innen auf ihrem Weg, das Beste aus ihren Manuskripten herauszuholen.

Eine Referenz:
„Das Lektorat mit Andrea war geprägt von einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Auch wenn Punkte kritisch betrachtet und hinterfragt werden mussten, ist das immer mit Respekt vor der Geschichte und Interesse daran, sie besser zu machen, geschehen. Der produktive Austausch hat mir nicht nur bei den jeweiligen Büchern geholfen, sondern einen richtigen Mehrwert gebracht und mein Handwerk weitergebracht. Und was ich wirklich betonen will, ist, dass Andrea ein Tempo an den Tag legt, das seinesgleichen sucht. Ich habe es sehr genossen gemeinsam an meinen Geschichten zu arbeiten und freue mich schon auf viele weitere Projekte.“
(Autorin Lili B. Wilms)

In der Lektoratsarbeit geht es mir in der Tat darum, der Vision der Autor*innen hinsichtlich ihrer Geschichten mit großem Respekt zu begegnen und gemeinsam mit ihnen das Bestmögliche aus dem Manuskript herauszuholen. Ich schreibe dann auch recht unverblümt Anmerkungen überall, wo ich Verbesserungspotenzial sehe. Aber das sind Vorschläge. Letztendlich liegt es in der Hand der Autor*innen, ob sie diese Vorschläge annehmen möchten oder nicht. Und ich kenne aufgrund meiner über zehnjährigen schriftstellerischen Tätigkeit auch die andere Seite. Also wie es ist, wenn man sein Manuskript aus den Händen gibt, damit es von Testlesenden und im Lektorat kritisch beäugt werden kann – im Hinblick darauf, was sich noch verbessern lässt.

Ich selbst habe in diesen Genres veröffentlicht: Phantastik, Contemporary Queer Romance, Historische Queer Romance und viktorianische Cosy Krimis. Ich habe bereits mehrere Belletristik-Lektorate für Selfpublisher*innen und für einen Verlag übernommen und einige Sensitivity Readings durchgeführt. Darüber hinaus lese ich viel in mehreren Genres, habe jahrelang Belletristik rezensiert und hatte vier Jahre lang einen Buchblog.

Ich biete ein kostenloses Probelektorat an:
2 Normseiten für eine Kurzgeschichte
10 Normseiten für einen Roman oder eine Novelle

Was ich lektoriere:

  • queere Literatur aller Art
  • Phantastik (alle Genres, z.B. Urban Fantasy, Low Fantasy, High Fantasy, Science-Fiction, Dystopie, Solarpunk, Hopepunk, Horror, bei letzterem insbesondere Gothic Horror/Schauerliteratur, Geistergeschichten)
  • Krimis und Thriller
  • Historisch: viktorianisch und Regency-Ära in England
    (mit anderen Epochen und Ländern kenne ich mich nicht näher aus)
  • Romance (straight und queer)
  • Romantasy
  • New Adult

Was ich nicht lektoriere:

  • Wissenschaftliche Arbeiten und Sachbücher
  • Kinder- und Jugendbücher
  • Young Adult
  • harter Horror mit sehr viel Blut und Gore
  • Dark Romance, z.B. mit toxischen Beziehungen, die romantisiert werden.

Was ich außerdem anbiete, gern auch kombiniert mit einem Lektorat:

Sensitivity Reading für folgende Themen, mit denen ich selbst Lebenserfahrung habe und bei denen ich mich aus in entsprechenden Diskursen der Communities auskenne.

  • Queerness (ich selbst bin agender/genderless, grau-asexuell, bzw. auf dem asexuellen Spektrum und panromantisch)
  • Mental Health: bipolare Störung, Depressionen, Manien, Psychosen, soziale Ängste/Sozialphobie
  • Gehbehinderung mit Zerebralparese (keine Hilfsmittel, kein Rollstuhl oder Rollator), Ableismus
  • Leben mit Armut bzw. Existenzminimum, Klassismus
  • Goth-Subkultur (Gothic, Gruftis, schwarze Szene)
  • pagane/heidnische Spiritualität/Polytheismus und moderne Hexen (aber kein Wicca)
  • Polyamorie (ich bin seit 2016 Teil eines Polycules)

    Was ist Sensitivity Reading? Was ist es nicht und wofür kann es hilfreich sein?
    Darüber habe ich diesen Blogbeitrag geschrieben.

Worauf achte ich beim Lektorat?

  • Glaubwürdiger Weltenbau in der Phantastik
  • Spannungsbogen
  • Beschreibungen von Gedanken, Emotionen, Empfindungen, Schauplätzen und Handlungen
  • wie die Figuren wirken und sich verhalten
  • Pacing der Handlung
  • Lebendigkeit und Anschaulichkeit
  • Dialoge
  • mögliche Plotlücken, Logik- und Kontinuitätsfehler (siehe Fußnote 1 im PDF)
  • Schreibstil: unnötige Wortwiederholungen, unnötige Füllworte, Unterscheidung zwischen möglicherweise Umgangssprache in wörtlicher Rede und dem Fließtext

Diese und alle weiteren Infos, auch zu Preisen, einem Probelektorat und meiner Vorgehensweise gibt es in diesem PDF (online lesbar und herunterladbar).