Tipps für Nachwuchsautor*innen, für den Einstieg

Lesedauer, ohne die verlinkten Texte: ca. 6 Minuten.

Du bist gerade dabei, dein erstes Buch zu schreiben, oder eine Kurzgeschichte für eine Verlagsausschreibung? Dann sind diese Tipps für dich.

Kurz zu mir: Ich habe seit 11 Jahren Erfahrung mit dem Veröffentlichungen von Romanen, Novellen und Kurzgeschichten – teilweise im Selfpublishing, teilweise bei Kleinverlagen. Seit 2024 mache ich außerdem regelmäßig Lektorate, vor allem für einen Kleinverlag, sowie für Selfpublisher*innen.

Großverlag
Du möchtest deinen Roman am liebsten in einem großen Publikumsverlag unterbringen? Dann wirst du um eine Literaturagentur für die Vermittlung nicht herumkommen

Hier findest du eine entsprechende Liste und weitere Informationen:

https://text-manufaktur.de/service/liste-deutschsprachiger-literaturagenturen

Kleinverlag
Du möchtest dich mit deinem Manuskript bei einem Kleinverlag bewerben? Das kannst du direkt machen – ohne eine Literaturagentur -, sofern der Verlag aktuell Manuskripte annimmt. Entsprechende Infos findest du auf der Webseite des Verlags oder in dessen Social Media. Halte dich genau an die Vorgaben, wie ein Manuskript und Exposé aussehen sollte und wie sie eingereicht werden sollen.

Hier habe ich eine Liste mit deutschsprachigen Kleinverlagen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Die Genres und Webseiten sind mit aufgelistet.
https://yopad.eu/p/deutschsprachige_Kleinverlage-365days

Ich empfehle auch diesen Blogbeitrag von mir:„Tipps für Autor*innen: Wenn ihr ein Manuskript bei einem Verlag einreichen wollt…“

Druckkostenzuschussverlage? Lieber nicht.
Mehr dazu hier:
https://amalia-zeichnerin.net/druckkostenzuschussverlage-und-andere-methoden-autorinnen-zur-kasse-zu-bitten/

Selfpublishing

Du hast dich für Selfpublishing entschieden? Dann musst du vieles selbst machen.

Hier gibt es von mir einen kostenlosen Ratgeber als PDF mit vielen Tipps.
https://amalia-zeichnerin.net/gratis-texte/

Eine Fundgrube an Informationen, Themen rund ums Selfpublishing und Tipps bietet die Selfpublisherbibel von Matthias Matting: https://www.selfpublisherbibel.de/

Ein Buchportal speziell für Selfpublishing-Bücher, das auf Spendenbasis arbeitet und kostenlos nutzbar ist, ist https://www.indiependables.com/.

Das Besondere daran? Hier können Autor*innen zahlreiche Infos und Metadaten zu ihren Büchern eintragen und Leser*innen können anhand vieler Suchkriterien sehr gezielt nach dem gewünschten Lesestoff suchen (nicht nur Genres und Subgenres, sondern auch Themen, romantische Beziehungen oder auch nicht, Tropes, Diversitätsthemen, Spice oder kein Spice, Hörbücher und vieles mehr)

Exposé

Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen an ein Exposé. Besonders gut finde ich die Tipps der Autorin Sandra Florean zu diesem Thema: https://sandraflorean-autorin.blogspot.com/2014/03/das-expose-so-hab-ich-es-gemacht.html

Normseiten

Hier wird erklärt was das ist und es gibt kostenlose Vorlagen zum Download, für Word, LibreOffice, Pages und alle Textverarbeitungen:

https://www.literaturcafe.de/normseite-dokumentvorlage-download

Generative KI (abgekürzt meistens gen. KI)

Mit gen. KI können ganze Texte, Bilder, Videos und Musik erstellt werden, oft in kürzester Zeit. In buchigen Diskursen ist der Einsatz von gen. KI sehr umstritten. Einige Autor*innen lehnen diese strikt ab für ihre Texte, haben aber keine Probleme damit, Social-Media-Beiträge, Charakterkarten oder auch Buchcover mit gen KI zu erstellen. Meine Meinung dazu: Das ist gegenüber Illustrator*innen und Buchcoverdesigner*innen, die ohne KI arbeiten, nicht fair. Übrigens: Viele Leser*innen lehnen KI-generiertes Material (Buchcover, Texte, Charakterillustrationen, auch KI-generierte Social-Media-Beiträge) so sehr ab, dass sie keine entsprechenden Bücher kaufen würden.
Auch von daher kann ich nur dazu raten: Verwendet lieber keine gen. KI für euer Buchmarketing.

Zwei Blogbeiträge von mir zum Thema:

„No to AI: Warum KI nichts der Kunst verloren haben sollte“

„Alternativen zu KI generierten Bildern“

Buchmarketing

Als Autor*in kommst du nicht darum herum, dein Buch auch selbst zu bewerben. Falls du Verlagsautor*in wirst, macht zwar dein Verlag etwas Werbung für dein Buch, aber auch du wirst das machen müssen.

Und da kommen Social Media ins Spiel. Bau dir eine Community auf. Ja, das ist langwierig und kann mühsam sein, aber du wirst auf diese Weise andere Autor*innen, Buchbloggende und Leute finden, die deine Bücher lesen möchten, und kannst dich mit ihnen vernetzen und austauschen. Weitere Tipps zum Buchmarketing findest du in meinem gratis Ratgeber oder in der Selfpublisherbibel.

Bestseller und Verfilmungen?

Neulich las ich auf Reddit einen Post von einer Person mit einem Debütroman. Sie wollte diesen nicht nur in einem Großverlag unterbringen, sondern auch gern verfilmt haben. Mehrere Leute kommentierten daraufhin, dass es in der Regel nur Bestseller schaffen, überhaupt verfilmt zu werden. Aber auch ein Bestseller bietet keine Garantie auf eine Verfilmung. Solltest du davon träumen, mit deinem Debütroman, einen Bestseller zu landen, der außerdem verfilmt wird, muss ich dich enttäuschen. Die wenigsten Autor*innen im deutschsprachigen Raum schaffen es, einen Bestseller zu veröffentlichen – vor allem ist das schwer, wenn es ihr Debüt ist, aber nicht nur dann.

Und die, die den großen Durchbruch schaffen? Da spielt nicht nur das schriftstellerische Talent eine Rolle, sondern auch die Vermarktbarkeit und die Marke der jeweiligen Autor*innen. Kaum zu glauben? Ich habe im Laufe der Jahre immer wieder Bestseller beobachtet (z.B. in den Genres Thriller, Romantasy und Dark Romance), die vielfach aufgrund ihrer schlechten literarischen Qualität kritisiert wurden.

Followerzahlen

Mittlerweile ist es auch so, dass zumindest einige Verlage danach gehen, wie viele Follower Autor*innen (bereits vor einer Veröffentlichung) in Social Media haben. Das ist kein Scherz. Teilweise bekommen auch z.B. Influencer*innen und Buchblogger*innen oder Prominente, die sehr viele Follower haben, die Chance, ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen.
Auch hier geht es natürlich wieder um die Vermarktung des Buches und die Annahme: Viele Follower, viele Käufer*innen. Dass das so nicht einfach aufgeht, zeigt z.B. dieses Audiovideo:
„Instagram und Autoren – Schluss mit dem Stress“ von Isa Nanoadmin:
https://www.youtube.com/watch?v=UHn23higV1M

Tropes

Tropes und Tags, um die Inhalte von Geschichten näher zu beschreiben, stammen ursprünglich aus dem Fanfiction-Bereich, mittlerweile sind sie in der Buchbubble überpräsent. Ich habe sogar Ausschreibungen von Verlagen gesehen, in denen Romane bestimmte Tropes haben sollten. Einige lieben Tropes, andere hassen sie, weil sie sich dadurch in ihrer Kreativität eingeschränkt fühlen. Fakt ist aber auch, dass viele Leser*innen gezielt nach ihren Lieblingstropes suchen. Schau am besten für dich, welchen Umgang du damit finden möchtest.

Inhaltswarnungen

Zu diesem Thema habe ich hier einen Blogbeitrag:
https://amalia-zeichnerin.net/triggerwarnungen-in-der-literatur/

Sensitivity Reading

Auch zu diesem Thema habe ich einen Blogbeitrag:

Social Media

Für die deutschsprachige Buchbubble sind vor allem diese Social Media relevant: Instagram, (#Bookstagram), TikTok (#BookTok), Threads, Bluesky, Facebook. Weniger los in Sachen Buchbubble ist im Fediverse/auf Mastodon, auf YouTube und auf Tumblr, aber auch dort sind natürlich Lesefans, Buchbloggende und Autor*innen.

Meine Empfehlung: Du musst nicht sämtliche dieser Social Media bedienen, egal wie sehr das empfohlen wird. Finde einige, die für dich besonders gut passen und wo du dich im Großen und Ganzen wohlfühlst. Und dann konzentriere dich auf diese.

Testleser*innen

Es gibt Leute, die ernsthaft behaupten, sie bräuchten keine Testleser*innen. Das halte ich für sehr unklug. Testlesende können dir einen wertvollen ersten Eindruck zu deiner Geschichte, deinem Buch schildern und sie können dich auch auf grobe Fehler hinweisen. Du kannst auch einen Fragebogen für deine Testlesenden entwerfen.

Hier einige Beispiele für entsprechende Fragen:
Sind Räumlichkeiten/Orte, Gefühle/Empfindungen, Gedankengänge anschaulich genug beschrieben?
Gibt es irgendwo Logikfehler oder Plotlücken?
Sind die Handlungen der Charaktere nachvollziehbar (selbst wenn du vielleicht in der Situation anders handeln würdest?)

Was Testlesende in der Regel nicht leisten: Korrekturen von Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehlern. Testlesende können außerdem kein Lektorat ersetzen.

Testlesen ist in der Regel kostenlos. Einige Autor*innen senden als Dankeschön Goodies, ein signiertes Printexemplar oder etwas anderes, am besten nach Vereinbarung.

Testleser*innen kannst du in deinem Umfeld, in Social Media oder in passenden Gruppen findet, auf Reddit z.B. im Subreddit https://www.reddit.com/r/schreiben/

Weiteres

In meinem Blog findest du mehrere Schreibtipps, hier:
https://amalia-zeichnerin.net/category/schreibtipps/

„Kleines Lexikon für Newbie-Autor*innen und alle, die es werden wollen“

„Warnhinweise und weitere Tipps für Autor*innen“

„Tipp für Autor*innen: Lest keine 1-Sterne-Rezensionen über eure Bücher“

Eine Liste mit Dienstleistenden rund ums Buch findest du hier:
https://amalia-zeichnerin.net/empfehlungen-fuer-buchcoverdesign-lektorat-sensitivity-reading/

Kleines Lexikon für Newbie-Autor*innen und alle, die es werden wollen

Lesedauer (ohne die verlinkten Blogbeiträge): 15 Minuten

A
Anthologie
Ein Buch, bei dem mehrere Autor*innen Texte eingesendet haben. Häufig handelt sich um Kurzgeschichten oder Essays, aber auch andere Textformen sind möglich, z.B. Gedichte.
Anthologie werden häufig, nicht immer von Verlagen ausgeschrieben, mit bestimmten Kriterien für das Thema und Bedingungen für die Einsendung (z.B. ein Zeichen- oder Wortlimit). Anthologien werden von einer oder mehreren Personen herausgegeben (siehe -> Herausgeber*in)

Auflage
Bezeichnung für eine Menge an Büchern, die von einem bestimmten Titel gedruckt werden.
In Kleinverlagen sind die Auflagen meistens deutlich niedriger als in Großverlagen.

B
Benefizanthologie
Anthologie, deren Erlöse für einen gemeinnützigen Zweck gespendet werden, häufig an eine oder mehrere entsprechende Organisationen.

Betalesen -> siehe Testlesen

Belletristik
Umfasst Literatur, die fiktiv ist, also keine Memoiren, Biografien, Sachbücher und Fachliteratur im Bildungsbereich. Belletristik meint sowohl -> Genreliteratur als auch „ernsthafte Literatur“ (letztere mit einem hohen künstlerischen Anspruch).

Bookie
Englischer Ausdruck für einen Mensch, der sich für Bücher begeistert, z.B. Leserin, Autory, Buchbloggende, Verleger, Buchhändlerin, Bibliothekar*in … Der Begriff hat sich auch im deutschsprachigen Raum eingebürgert.

Book Boyfriend/Girfriend/Friend Person

Das Phänomen, dass manche Figuren aus Büchern so attraktiv, knuffig oder allgemein liebenswert wirken, dass einige Lesende diese Figuren gern als Boyfriend, Girlfriend, Friend Person hätten, und sei es nur in ihren Tagträumen. In diesem Zusammenhang sei auch auf das Phänomen hingewiesen, dass sich manche Menschen in fiktive Figuren verlieben.
Dafür gibt es auch das Mikrolabel „Fiktosexualität“, was z.B. hier erklärt wird.

Bookstagram
Der Teil von Instagram, der sich mit Büchern beschäftigt. Wird gern als Hashtag verwendet, in Deutschland auch als #BookstagramDeutschland, #BookstagramGermany oder ähnlich.

BookTok
Der Teil von TikTok, der sich mit Büchern beschäftigt, vor allem entsprechende Buchblogger*innen. BookTok ist in den letzten so populär geworden, dass auch der Buchmarkt Trends und Hypes von dort aufgreift.

BookTube
Der Teil von YouTube, der sich mit Büchern befasst, vor allem Buchbloggende, die dort aktiv sind.

Buchclub
Kleine oder größere Interessensgemeinschaft, die sich vor Ort oder online trifft, um über ein bestimmtes Buch zu sprechen, das vorher innerhalb eines vereinbarten Zeitraums (z.B. ein Monat) gelesen wurde. Einige Buchclubs sind dabei auf bestimmte Genres spezialisiert, auf Klassiker oder Gegenwartsliteratur mit hohem künstlerischem Anspruch.

Buchmesse
Größere und kleinere Veranstaltungen mit Autor*innen, Verlagen vor Ort, die dort Verkaufsstände und/oder Lesungen haben oder Workshops, Panels u.ä. halten. Auf den meisten Buchmessen können von Verlagen und Autor*innen Stände gemietet werden. Die größten Buchmessen in Deutschland sind die Leipziger Buchmesse (im März) und die Frankfurter Buchmesse (im Oktober).

Buchsatz
Layout eines Buches, präzise Platzierung von Text und eventuellen Illustrationen bezogen.
Bei E-Books gibt es in der Regel etwas weniger Gestaltungsmöglichkeiten in diesem Bereich.

C
Coverdesign
Die Gestaltung eines Buchcovers. Viele Grafikdesigner*innen und Mediengestalter*innen haben sich auf Buchcover spezialisiert. Dabei kann unterschieden werden in ganz individuelle, maßgeschneiderte Designs und sogenannte „Premades“ – bei letzteren ist das Covermotiv schon vorgegeben und mehr oder weniger ausgestaltet, auch die Schriftarten von Titel, Untertitel (falls vorhanden) und Autor*in. Die Titel, Untertitel und Autor*innennamen werden dann individuell eingefügt. Teilweise gibt es auch bei Premades noch weitere Wahlmöglichkeiten.

Con, z.B. Phantastik-Convention oder Comic-Convention
Veranstaltung zu einem übergeordneten Thema, bei der auch teilweise Autor*innen und Verlage anwesend sind, mit Ständen, Lesungen, Panels, Workshops o.ä.

Content Notes -> siehe Inhaltswarnungen

Cozy (amerikanisches Englisch, im britischen Englisch „cosy“)
Bedeutet soviel wie gemütlich und hat sich für einige Subgenres etabliert, z.B. Cozy Krimis und Cozy Fantasy. In entsprechenden Geschichten steht für die Figuren nicht allzu viel Dramatisches auf dem Spiel. Z.B. findet in der Cozy Fantasy eher kein „Wir gegen den Rest der Welt/Wir müssen unsere ganze Welt retten“-Plot statt, stattdessen geht es um kleinere Probleme oder Konflikte. In Cozy Krimis ermitteln fast immer clevere Laien als Amateurdetektiv*innen (das wohl berühmteste Beispiel ist Agatha Christies „Miss Marple“) und häufig, nicht immer, sind sie etwas schrullig oder exzentrisch. Die entsprechenden Krimis sind oft humorvoll und bestechen durch viel Lokalkolorit, z.B. das Leben in einer Kleinstadt oder auf dem Land.

D
Drabble
sehr kurzer Prosatext, mit exakt 100 Worten

Druckkostenzuschussverlag
Kurz gesagt: Nicht illegal, aber unseriös. Bitte lasst euch nicht auf solche Verlage ein. Mehr dazu erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag.

E
E-Book
Elektronisches Buch, bzw. eine Datei, die ein gesamtes Buch enthält. Es gibt teilweise Apps für Handy, mit denen sich E-Books lesen lassen, außerdem spezielle E-Book-Reader, in Deutschland, z.B. von Tolino und Kindle (Amazon). Ein übliches E-Book-Dateiformat ist epub.

Exposé
Vorstellung eines Romans, zur Einreichung bei Verlagen oder Literaturagenturen: Mit dem Pitch oder einem Entwurf für den Klappentext, Genre, Zielgruppe (z.B. „für Fans von …“), einer Kurzvorstellung der wichtigsten Figuren (auch Antagonist*innen, sofern vorhanden) und dem gesamten Handlungsverlauf, auch dem Ende/der Auflösung (z.B. im Krimi oder Thriller).
Einen guten Überblick über eine gelungene Gestaltung eines Exposés gibt es z.B. bei der Autorin Sandra Florean:
https://sandraflorean-autorin.blogspot.com/2014/03/das-expose-so-hab-ich-es-gemacht.html

F
Fanfiction
Im Gegensatz zu Originalfiktion befasst sich Fanfiction mit bereits existierenden Figuren, Welten und Handlungsmustern aus schon existierenden Werken. Das können Klassiker der Weltliteratur ebenso sein wie moderne Literatur, Games, Filme, Serien, Comics, Graphic Novels, Mangas, Animés und noch mehr. Fanfiction darf nicht kommerziell verbreitet werden, das würde gegen das Urheberrecht verstoßen. Eine der größten Fanfiction-Plattformen ist das aus meiner Sicht empfehlenswerte unabhängige Archive Of Our Own. Hier gibt es Millionen Fanfictions in verschiedenen Sprachen (wobei Englisch am häufigsten verwendet wird). Manchmal verwandeln Autor*innen Fanfictions in Originalfiktion, z.B. um diese kommerziell nutzen zu können. Einige Beispiele: „Fifty Shades of Grey“ von E. L. James war ursprünglich eine Fanfiction zur „Twilight“-Reihe von Stephenie Meyer, „Alchemised“ von SenLinYu beruht auf einer düsteren Fanfiction zur „Harry Potter“-Reihe von J. K. Rowling.
Eine Variante der Fanfiction ist „Alternative Universe“ (Abkürzung: AU). Das bedeutet, dass entscheidende Dinge oder auch Details aus dem Originalwerk verändert werden. Hier einige Beispiele: übernatürliche Figuren werden zu Menschen oder umgekehrt, das Genre wird verändert, die Figuren werden in ein völlig anderes Setting versetzt, sind deutlich jünger oder älter, oder noch andere Änderungen.

Farbschnitt
Druckverfahren, bei dem drei Seiten eines Buches farbig bedruckt werden, meistens mit dekorativen Motiven, die zum Buchcovermotiv passen. In den letzten Jahren sind Farbschnitte vor allem in der -> Genreliteratur sehr beliebt geworden.

Fluff
Umgangssprachlicher Ausdruck für Szenen, Handlungen oder Beschreibungen, die zwar wenig oder gar nichts zur Handlung beitragen, aber eine angenehme, gemütliche, entspannende oder ruhige Atmosphäre kreieren. In sehr actionreichen Geschichten mit schnellen -> Pacing, können Fluff-Szenen den Figuren (und auch den Leser*innen) helfen,
ein bisschen „herunterzukommen“, bzw. eine Verschnaufpause zu haben, bevor es wieder mitten in die Action geht. Fluff ist ansonsten insbesondere beliebt in -> wholesome und -> cozy Geschichten.

G
Generative KI (abgekürzt meistens gen. KI)
Mit gen. KI können ganze Texte, Bilder, Videos und Musik erstellt werden, oft in kürzester Zeit. In buchigen Diskursen ist der Einsatz von gen. KI umstritten. Einige Autor*innen lehnen diese strikt ab für ihre Texte, haben aber keine Probleme damit, Social-Media-Beiträge, Charakterkarten oder auch Buchcover mit gen KI zu erstellen. Meine Meinung dazu: Das ist gegenüber Illustrator*innen und Buchcoverdesigner*innen, die ohne KI arbeiten, nicht fair. Zwei Blogbeiträge von mir zum Thema.
„No to AI: Warum KI nichts der Kunst verloren haben sollte“
„Alternativen zu KI generierten Bildern“

Genre
Umschreibt die grundlegende Art einer Geschichte, einer Novelle, eines Romans, bezogen auf typische Themen. Besonders bekannte Genres sind -> Phantastik, Romance, Krimis, Thriller. Zu jedem Genre gibt es -> Subgenres, die das Buch noch näher eingrenzen können, z.B. High Fantasy, Romantic Thriller.

Großverlag
Auch Publikumsverlag genannt. Großverlage sind die großen Player auf dem Buchmarkt, mit hohen Auflagen, Bestseller-Autor*innen und oft auch höheren Werbebudgets. Ohne eine -> Literaturagentur kommt man als unbekannte*r Autor*in kaum in einen solchen Verlag hinein.

H
Herausgeber*in
Person, die Einsendungen für eine Anthologie sichtet, liest und teilweise auch lektoriert.

Hybridautor*in
Autor*innen, die sowohl im Selfpublishing als auch in Verlagen veröffentlichen.

I
Illustration
Bild, das etwas in einem Buch veranschaulicht, z.B. eine Figur, einen technischen Gegenstand oder eine Szene. In einigen Genres sind Illustrationen auch als Titelmotiv beliebt.

Impressum
Rechtlich vorgeschriebene Nennung der Adresse eines Verlags oder von Autor*innen.
Das Impressum wird auf deren Webseiten und in Büchern genannt.

Inhaltswarnungen
(auch bekannt als Triggerwarnungen oder Content Notes, Content Warnings) Auflistung an Dingen, die potenzielle Trigger für manche Menschen darstellen können. In diesem Blogbeitrag habe ich mehr darüber geschrieben.

J

K
Klappentext
Gewissermaßen das Etikett zum Buch, das neugierig auf den Inhalt machen soll und
eine kleine Inhaltsangabe bietet – die natürlich nicht wichtige Punkte der Handlung spoilern sollte.

Kleinverlag
Unabhängiger Verlag mit wenig Mitarbeiter*innen, teilweise auch als Kleinstverlag. Kleinverlage sind häufig sehr spezialisiert auf wenige Buchformen bzw. Genres.

Korrektorat
Im Korrektorat werden Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehler korrigiert, teilweise auch Schwächen im Sprachstil. Nicht zu verwechseln mit dem -> Lektorat.

Kontinuitätsfehler (auch Anschlussfehler genannt)
Beispiel für einen solchen Fehler: In der ersten Szene hält die Protagonistin einer Tasse Tee in der Hand, kurz darauf aber einen Becher Kaffee (ohne eine logische Erklärung, wie es zu diesem Wechsel kam).

L
Leseprobe
Längerer Auszug aus einem Buch, häufig zu Werbezwecken. Meistens werden dafür die ersten paar Seiten oder ein Prolog und das erste Kapitel verwendet.

Lektorat
Professionelle Bearbeitung eines Manuskript, mit Hinblick auf Schreibstil, eventuelle Logik- oder -> Kontinuitätsfehler, Charakterentwicklung, -> Spannungsbogen, -> Pacing und noch weitere Kriterien.
Lektor*innen machen entsprechende Vorschläge und Anmerkungen in intensiver Zusammenarbeit mit den Autor*innen, teilweise auch mit dem Verlag.
Lektor*innen arbeiten meistens freiberuflich, für Verlage und/oder Selfpublisher*innen.
Nicht zu verwechseln mit einem -> Korrektorat.

Lesung
(wird gelegentlich verwechselt mit dem Begriff „Vorlesung“. Bei dieser handelt es sich allerdings um Unterricht an einer Hochschule, Uni. etc.) Veranstaltung, bei dem Autor*innen vor Publikum aus eigenen Büchern lesen. Das kann auch kreativ gestaltet werden, z.B. als szenische Lesung mit Requisiten und Kostümen, mit mehreren Personen und verteilten Sprechrollen, mit Musikuntermalung oder noch anders. Online gibt es teilweise auch Livestream-Lesungen.

Literaturagentur
Literaturagenturen vermitteln Manuskripte an (Groß-)Verlage. Bei erfolgreicher Vermittlung
bekommt die Agentur eine Provision. Autor*innen müssen sich mit ihren Werken bei Agenturen bewerben und häufig werden nur wenige angenommen. Wer sein Manuskript bei einem -> Kleinverlag unterbringen möchte, kann das in der Regel selbst machen, ohne eine
Literaturagentur.

Literaturfestival
Im Gegensatz zu einer -> Buchmesse kann sich nicht jeder Verlag oder jede*r Autor*in
für solch eine Veranstaltung bewerben, stattdessen haben Literaturfestival meistens ein übergeordnetes Thema und laden gezielt Autor*innen und/oder Verlage ein, die dazu passen.

M
Manuskript
Der Text eines noch unveröffentlichten Buches, handgeschrieben oder am Computer/Laptop getippt als Textdatei.

Marketing
Werbemaßnahmen für Bücher, Verlage und Autor*innen, teilweise auch schon längerer Zeit vor der Veröffentlichung, z.B. für Vorbestellaktionen und Vorabrezensionsexemplare (im Englischen heißen diese ARC – advanced reader copy).

Microfiction
Sehr kurze Geschichte, oft nur wenige Sätze lang

N
New Adult
Geschichten mit Protagonist*innen und Nebenfiguren, die ca. 18 bis 30 Jahre alt sind.
Häufig drehen sich diese Geschichten um die erste oder zweite Liebe, von zu Hause ausziehen, Studium, Ausbildung, erste Berufserfahrungen und weiteres aus dem Alltag
dieser Altersgruppe. New Adult gibt es in mehreren Genres, z.B. auch Romance, Phantastik oder Thriller. Siehe auch -> Young Adult.

Normseite
Eine formatierte Textdatei-Seite mit 30 Zeilen á 60 Zeichen, also 1800 Zeichen. Teilweise gelten aber auch andere Zeichenlimits pro Seite, z.B. 1500. Einige Verlage verlangen bei Manuskripteinsendungen eine durchgehende Formatierung in Normseiten. Bitte beachtet die entsprechenden Kriterien, bevor ihr etwas bei einem Verlag einreicht. Hier könnt ihr eine Vorlage für eine Normseite gratis herunterladen.

Novelle
Literaturwissenschaftlich gesehen, lassen sich Novellen (Prosatexte von kurzer oder mittlerer Länge) oft nicht klar abgrenzen von Kurzromanen, siehe z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Novelle

O
Own Voice
Autor*in, die mit dem, über das sie schreibt, eigene Lebenserfahrung hat. Zum Beispiel ein behinderter Autor, der eine Figur mit seiner Behinderung schreibt, eine queere Person, die queere Figuren schreibt. Weitere typische Own Voices Themen sind Bi_PoC (Black, Indigenous, People of Colour), Neurodiversität, religiöse und ethnische Minderheiten, chronische Erkrankungen, Mental Health oder auch Subkulturen.


P
Pacing
Das Erzähltempo einer Geschichte. Im Allgemeinen wird z.B. dazu geraten temporeiche, actionlastige Szenen auch sprachlich „schnell“ zu gestalten, z.B. durch kurze oder verknappte Sätze, während ruhige Szenen auch ruhig bzw. langsam gestaltet werden können. Einige Autor*innen neigen zu einem sehr ausführlichen Stil, z.B. mit vielen Beschreibungen, oder Füllerszenen und viel „Fluff“. Das passt nicht gut für jede Szene oder jedes Genre und kann langatmig wirken.


Phantastik
Überbegriff für alle Genres mit übernatürlichen oder hochfiktiven Elementen, z.B. Magie, übernatürliche Wesen, Außerirdischen oder Techniken und Technologien, die in der Realität in dieser Form nicht existieren. Zu den Genres zählen alle Formen von Fantasy, Science-Fiction, Dystopien, Utopien, verschiedene -punk Genres (z.B. Solarpunk, Hopepunk, Cyberpunk, Steampunk) sowie Horror.

Pitch
Eine sehr kurze, möglichst prägnante Vorstellung des eigenen schriftstellerischen Projekts, typischerweise in einem bis zwei Sätzen. Ein Beispiel, was ich meine: Meinen Roman „Berlingtons Geisterjäger 2 – Mördernächte“ umschreibe ich gern als „Jack the Ripper meets Fantasy meets Steampunk“.
Variante: Der Elevator-Pitch
Stell dir vor, du machst eine Fahrt mit einem Aufzug (englisch: elevator) und hast nur 5 Minuten Zeit, dein schriftstellerisches Projekt vorzustellen. Wie würdest du es dann beschreiben?


Printing-on-demand
Drucken nach Nachfrage. Es gibt mehrere Anbieter für diese Dienstleistung. Dabei wird keine größere -> Auflage gedruckt, sondern immer nur, wenn Bedarf ist, z.B. durch aktuelle Buchbestellungen. Auf diese Weise können Selfpublishing-Autor*innen verhindern, dass sie auf den Kosten von vielen gedruckten Büchern sitzenbleiben, falls nicht alle verkauft werden können.

Pseudonym (geschlossen und offen)
Auch bekannt als Künstlername. Bei einem geschlossenen Pseudonym geben die Autor*innen nicht preis, wie ihr eigentlicher Name ist, bei einem offenen Pseudonym durchaus. Es gibt verschiedene Gründe, ein Pseudonym zu verwenden. Eine Person, die im öffentlichen Dienst arbeitet und nebenbei Erotik veröffentlicht, möchte vielleicht vermeiden, dass Kolleg*innen oder Kundschaft von diesen Büchern erfahren.
Manche Autor*innen schreiben verschiedene Genres und wählen für jedes Genre zur gezielteren Vermarktung ein eigenes Pseudonym.

Q
Queere Literatur
Es ist in der Buchbubble umstritten, ob queere Literatur ein eigenes Genre darstellt oder nicht (mit zahlreichen Subgenres, z.B. Phantastik, Krimis, Romance, Thriller…). Ebenfalls
umstritten ist, was queere Literatur – wenn man sie denn als eigenes Genre betrachten will – beinhalten muss. Reichen queere Figuren? Casual Queerness? Muss es um eine queere Beziehung gehen? Und was ist mit dem Worldbuilding und der Sprache? Zu all diesen Fragen gibt es unterschiedliche Ansichten.

R
Rezension
(wird gern verwechselt mit Rezession)
Bewertung eines Buches in Textform. Dabei gehen die Rezensent*innen auf beliebig viele oder wenige Punkte ein, die ihnen wichtig sind. Sie beschreiben, wie ihnen das Buch gefallen hat. Typische Punkte hierbei sind die Figuren, die Charakterentwicklung, die Spannung, die Atmosphäre, Beschreibungen, das Hervorrufen von Emotionen beim Lesen oder noch anderes.

Romantasy
Zusammengesetzter Begriff aus Fantasy und Romance. Romantasy ist in den letzten paar Jahren zunehmend beliebt geworden. Es handelt sich um ein Subgenre, bei dem eine oder mehrere romantische Beziehungen zwischen den Figuren eine entscheidende Rolle für die Handlung spielen. Im Gegensatz dazu gibt es Romantic Fantasy oder Romance Fantasy: In entsprechenden Bücher gibt es zwar ebenfalls romantische Beziehungen, aber „nur“ als Nebenhandlung, die für die Haupthandlung weniger entscheidend ist.

S
Schreibprogramm
Abseits von Textprogrammen wie MS Word oder Libre Office gibt es einige Softwares speziell für Autor*innen, z.B. Papyrus und Scrivener. Deren Funktionsumfang und Preise können sich stark unterscheiden, daher lohnt es sich, Erfahrungsberichte und Reviews zu lesen, bevor man sich für ein Schreibprogramm entscheidet.

Selfpublishing
Das Selbstverlegen von Bücher, mit einem eigenen Verlag oder ohne. Im Selfpublishing
übernehmen Autor*innen vieles selbst, auch die Werbung, oder beauftragen Dienstleistende damit. Viele Tipps für Selfpublisher*innen gibt es z.B. in der Selfpublishing-Bibel.
Selfpublishingbücher können z.B. auf der Plattform Indiependables gesucht und auch eingetragen werden (kostenlos und ohne Registrierung).

Sensitivity Reading
Hier habe ich einen Blogbeitrag über dieses Thema geschrieben.

Social Media
Für Autor*innen bieten Social Media die Möglichkeit, sich mit anderen Autor*innen, Buchbloggenden und Verlagen zu vernetzen, den Arbeitsalltag als Autor*in zu zeigen und eigene (oder auch andere) Bücher zu bewerben. Es gibt mehrere kommerziell ausgerichtete Social Media mit Algorithmen: Facebook, Instagram, TikTok, YouTube, Threads, Bluesky sowie das unabhängige, unkommerzielle Fediverse, über das ich einen Blogbeitrag geschrieben habe.

Spannungsbogen
Beschreibt, wie sehr sich die Spannung in einer Geschichte steigert, idealerweise in einem Bogen von niedriger zu hoher Spannung und danach am Ende wieder abfallend.

Spoiler
Häufiges Problem in -> Rezensionen, wenn Rezensent*innen die gesamte Handlung eines Buches wiedergeben. Spoiler verraten wichtige Teile der Handlung, häufig auch das Ende, oder unerwartete Plotttwists. Tipp dazu: Bitte macht das nicht.

Subgenre siehe -> Genre

T
Testlesen
Testlesen wird teilweise auch Betalesen genannt. Testlesende lesen ein Manuskript vor der Veröffentlichungen, schreiben Anmerkungen (z.B. für Verbesserungsvorschläge) oder zumindest ihren allgemeinen Eindruck von der Geschichte. Testlesende sind häufig keine Profis in Sachen Textarbeit. Es gibt aber auch Autor*innen, die für andere Autor*innen testlesen. Im Gegensatz zu Lektor*innen werden Testlesende in der Regel nicht bezahlt, stattdessen sind kleine Dankeschöns teilweise üblich, z.B. ein Exemplar des später veröffentlichten Buches, Goodies oder noch etwas anderes.

Textschnipsel
Kurzes, prägnantes Zitat aus einem Buch, das meistens der Buchwerbung dient. Textschnipsel sind kürzer als -> Leseproben und eignen sich z.B. für Content/Inhalte auf -> Bookstagram oder -> BookTok.

Trope (englischer Begriff)
Beliebte, häufig verwendete Handlungsmuster, z.B. „enemies to lovers“, „forced proximity“, „found family“, „grumpy vs. sunshine“ und noch viele andere. Besonders oft vertreten in Romance und ihren Subgenres, aber es gibt auch noch viele Tropes in anderen Genres.
Die Tropes werden meistens auf Englisch genannt und dienen auch dem -> Marketing.

U
Unterhaltungsliteratur
Damit ist in der Regel -> Genreliteratur gemeint. In der Literaturkritik wird häufig noch unterschieden in Unterhaltungs- und „ernste Literatur“ (Literatur mit hohem künstlerischem Anspruch), allerdings ist diese Unterteilung umstritten, da es auch z.B. Phantastik mit einem hohen künstlerischen Anspruch gibt.

Urheberrecht
Das ist ein komplexes Thema, das ich nicht in diesem kleinen Lexikon umfassend darstellen kann. Ich kann aber diesen Beitrag dazu empfehlen, der auch Verwertungsrechte und Copyright erläutert, speziell für Autor*innen.
https://textgefaehrtin.de/deutsches-urheberrecht-fuer-autoren/

V
Verlag
Verlage verlegen Bücher, siehe auch -> Kleinverlag, -> Druckkostenzuschussverlag
-> Großverlag

W
Warnhinweise
Worauf Autor*innen achten sollten, darüber habe ich hier einen Blogbeitrag geschrieben, auch mit einigen Warnungen: https://amalia-zeichnerin.net/warnhinweise-und-weitere-tipps-fuer-autorinnen/

Werbung -> siehe Marketing

X
Y
Young Adult
Die Protagonist*innen und eventuelle weitere Nebenfiguren in Young Adult Büchern sind üblicherweise ca. 14 bis 18 Jahre alt. Entsprechende Geschichten drehen sich häufig um die Themen Schule und Schulabschluss, Freundschaften, erste Liebe, bei queeren Bücher oft auch Coming Outs. Wie -> New Adult gibt es hier mehrere Genres, wie Phantastik und Romance.

Z