Tipps für Nachwuchsautor*innen, für den Einstieg

Lesedauer, ohne die verlinkten Texte: ca. 6 Minuten.

Du bist gerade dabei, dein erstes Buch zu schreiben, oder eine Kurzgeschichte für eine Verlagsausschreibung? Dann sind diese Tipps für dich.

Kurz zu mir: Ich habe seit 11 Jahren Erfahrung mit dem Veröffentlichungen von Romanen, Novellen und Kurzgeschichten – teilweise im Selfpublishing, teilweise bei Kleinverlagen. Seit 2024 mache ich außerdem regelmäßig Lektorate, vor allem für einen Kleinverlag, sowie für Selfpublisher*innen.

Großverlag
Du möchtest deinen Roman am liebsten in einem großen Publikumsverlag unterbringen? Dann wirst du um eine Literaturagentur für die Vermittlung nicht herumkommen

Hier findest du eine entsprechende Liste und weitere Informationen:

https://text-manufaktur.de/service/liste-deutschsprachiger-literaturagenturen

Kleinverlag
Du möchtest dich mit deinem Manuskript bei einem Kleinverlag bewerben? Das kannst du direkt machen – ohne eine Literaturagentur -, sofern der Verlag aktuell Manuskripte annimmt. Entsprechende Infos findest du auf der Webseite des Verlags oder in dessen Social Media. Halte dich genau an die Vorgaben, wie ein Manuskript und Exposé aussehen sollte und wie sie eingereicht werden sollen.

Hier habe ich eine Liste mit deutschsprachigen Kleinverlagen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Die Genres und Webseiten sind mit aufgelistet.
https://yopad.eu/p/deutschsprachige_Kleinverlage-365days

Ich empfehle auch diesen Blogbeitrag von mir:„Tipps für Autor*innen: Wenn ihr ein Manuskript bei einem Verlag einreichen wollt…“

Druckkostenzuschussverlage? Lieber nicht.
Mehr dazu hier:
https://amalia-zeichnerin.net/druckkostenzuschussverlage-und-andere-methoden-autorinnen-zur-kasse-zu-bitten/

Selfpublishing

Du hast dich für Selfpublishing entschieden? Dann musst du vieles selbst machen.

Hier gibt es von mir einen kostenlosen Ratgeber als PDF mit vielen Tipps.
https://amalia-zeichnerin.net/gratis-texte/

Eine Fundgrube an Informationen, Themen rund ums Selfpublishing und Tipps bietet die Selfpublisherbibel von Matthias Matting: https://www.selfpublisherbibel.de/

Ein Buchportal speziell für Selfpublishing-Bücher, das auf Spendenbasis arbeitet und kostenlos nutzbar ist, ist https://www.indiependables.com/.

Das Besondere daran? Hier können Autor*innen zahlreiche Infos und Metadaten zu ihren Büchern eintragen und Leser*innen können anhand vieler Suchkriterien sehr gezielt nach dem gewünschten Lesestoff suchen (nicht nur Genres und Subgenres, sondern auch Themen, romantische Beziehungen oder auch nicht, Tropes, Diversitätsthemen, Spice oder kein Spice, Hörbücher und vieles mehr)

Exposé

Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen an ein Exposé. Besonders gut finde ich die Tipps der Autorin Sandra Florean zu diesem Thema: https://sandraflorean-autorin.blogspot.com/2014/03/das-expose-so-hab-ich-es-gemacht.html

Normseiten

Hier wird erklärt was das ist und es gibt kostenlose Vorlagen zum Download, für Word, LibreOffice, Pages und alle Textverarbeitungen:

https://www.literaturcafe.de/normseite-dokumentvorlage-download

Generative KI (abgekürzt meistens gen. KI)

Mit gen. KI können ganze Texte, Bilder, Videos und Musik erstellt werden, oft in kürzester Zeit. In buchigen Diskursen ist der Einsatz von gen. KI sehr umstritten. Einige Autor*innen lehnen diese strikt ab für ihre Texte, haben aber keine Probleme damit, Social-Media-Beiträge, Charakterkarten oder auch Buchcover mit gen KI zu erstellen. Meine Meinung dazu: Das ist gegenüber Illustrator*innen und Buchcoverdesigner*innen, die ohne KI arbeiten, nicht fair. Übrigens: Viele Leser*innen lehnen KI-generiertes Material (Buchcover, Texte, Charakterillustrationen, auch KI-generierte Social-Media-Beiträge) so sehr ab, dass sie keine entsprechenden Bücher kaufen würden.
Auch von daher kann ich nur dazu raten: Verwendet lieber keine gen. KI für euer Buchmarketing.

Zwei Blogbeiträge von mir zum Thema:

„No to AI: Warum KI nichts der Kunst verloren haben sollte“

„Alternativen zu KI generierten Bildern“

Buchmarketing

Als Autor*in kommst du nicht darum herum, dein Buch auch selbst zu bewerben. Falls du Verlagsautor*in wirst, macht zwar dein Verlag etwas Werbung für dein Buch, aber auch du wirst das machen müssen.

Und da kommen Social Media ins Spiel. Bau dir eine Community auf. Ja, das ist langwierig und kann mühsam sein, aber du wirst auf diese Weise andere Autor*innen, Buchbloggende und Leute finden, die deine Bücher lesen möchten, und kannst dich mit ihnen vernetzen und austauschen. Weitere Tipps zum Buchmarketing findest du in meinem gratis Ratgeber oder in der Selfpublisherbibel.

Bestseller und Verfilmungen?

Neulich las ich auf Reddit einen Post von einer Person mit einem Debütroman. Sie wollte diesen nicht nur in einem Großverlag unterbringen, sondern auch gern verfilmt haben. Mehrere Leute kommentierten daraufhin, dass es in der Regel nur Bestseller schaffen, überhaupt verfilmt zu werden. Aber auch ein Bestseller bietet keine Garantie auf eine Verfilmung. Solltest du davon träumen, mit deinem Debütroman, einen Bestseller zu landen, der außerdem verfilmt wird, muss ich dich enttäuschen. Die wenigsten Autor*innen im deutschsprachigen Raum schaffen es, einen Bestseller zu veröffentlichen – vor allem ist das schwer, wenn es ihr Debüt ist, aber nicht nur dann.

Und die, die den großen Durchbruch schaffen? Da spielt nicht nur das schriftstellerische Talent eine Rolle, sondern auch die Vermarktbarkeit und die Marke der jeweiligen Autor*innen. Kaum zu glauben? Ich habe im Laufe der Jahre immer wieder Bestseller beobachtet (z.B. in den Genres Thriller, Romantasy und Dark Romance), die vielfach aufgrund ihrer schlechten literarischen Qualität kritisiert wurden.

Followerzahlen

Mittlerweile ist es auch so, dass zumindest einige Verlage danach gehen, wie viele Follower Autor*innen (bereits vor einer Veröffentlichung) in Social Media haben. Das ist kein Scherz. Teilweise bekommen auch z.B. Influencer*innen und Buchblogger*innen oder Prominente, die sehr viele Follower haben, die Chance, ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen.
Auch hier geht es natürlich wieder um die Vermarktung des Buches und die Annahme: Viele Follower, viele Käufer*innen. Dass das so nicht einfach aufgeht, zeigt z.B. dieses Audiovideo:
„Instagram und Autoren – Schluss mit dem Stress“ von Isa Nanoadmin:
https://www.youtube.com/watch?v=UHn23higV1M

Tropes

Tropes und Tags, um die Inhalte von Geschichten näher zu beschreiben, stammen ursprünglich aus dem Fanfiction-Bereich, mittlerweile sind sie in der Buchbubble überpräsent. Ich habe sogar Ausschreibungen von Verlagen gesehen, in denen Romane bestimmte Tropes haben sollten. Einige lieben Tropes, andere hassen sie, weil sie sich dadurch in ihrer Kreativität eingeschränkt fühlen. Fakt ist aber auch, dass viele Leser*innen gezielt nach ihren Lieblingstropes suchen. Schau am besten für dich, welchen Umgang du damit finden möchtest.

Inhaltswarnungen

Zu diesem Thema habe ich hier einen Blogbeitrag:
https://amalia-zeichnerin.net/triggerwarnungen-in-der-literatur/

Sensitivity Reading

Auch zu diesem Thema habe ich einen Blogbeitrag:

Social Media

Für die deutschsprachige Buchbubble sind vor allem diese Social Media relevant: Instagram, (#Bookstagram), TikTok (#BookTok), Threads, Bluesky, Facebook. Weniger los in Sachen Buchbubble ist im Fediverse/auf Mastodon, auf YouTube und auf Tumblr, aber auch dort sind natürlich Lesefans, Buchbloggende und Autor*innen.

Meine Empfehlung: Du musst nicht sämtliche dieser Social Media bedienen, egal wie sehr das empfohlen wird. Finde einige, die für dich besonders gut passen und wo du dich im Großen und Ganzen wohlfühlst. Und dann konzentriere dich auf diese.

Testleser*innen

Es gibt Leute, die ernsthaft behaupten, sie bräuchten keine Testleser*innen. Das halte ich für sehr unklug. Testlesende können dir einen wertvollen ersten Eindruck zu deiner Geschichte, deinem Buch schildern und sie können dich auch auf grobe Fehler hinweisen. Du kannst auch einen Fragebogen für deine Testlesenden entwerfen.

Hier einige Beispiele für entsprechende Fragen:
Sind Räumlichkeiten/Orte, Gefühle/Empfindungen, Gedankengänge anschaulich genug beschrieben?
Gibt es irgendwo Logikfehler oder Plotlücken?
Sind die Handlungen der Charaktere nachvollziehbar (selbst wenn du vielleicht in der Situation anders handeln würdest?)

Was Testlesende in der Regel nicht leisten: Korrekturen von Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehlern. Testlesende können außerdem kein Lektorat ersetzen.

Testlesen ist in der Regel kostenlos. Einige Autor*innen senden als Dankeschön Goodies, ein signiertes Printexemplar oder etwas anderes, am besten nach Vereinbarung.

Testleser*innen kannst du in deinem Umfeld, in Social Media oder in passenden Gruppen findet, auf Reddit z.B. im Subreddit https://www.reddit.com/r/schreiben/

Weiteres

In meinem Blog findest du mehrere Schreibtipps, hier:
https://amalia-zeichnerin.net/category/schreibtipps/

„Kleines Lexikon für Newbie-Autor*innen und alle, die es werden wollen“

„Warnhinweise und weitere Tipps für Autor*innen“

„Tipp für Autor*innen: Lest keine 1-Sterne-Rezensionen über eure Bücher“

Eine Liste mit Dienstleistenden rund ums Buch findest du hier:
https://amalia-zeichnerin.net/empfehlungen-fuer-buchcoverdesign-lektorat-sensitivity-reading/

Tipps für Autor*innen: Wenn ihr ein Manuskript bei einem Verlag einreichen wollt…

In letzter Zeit gab es eine Kontroverse um den ab morgen geschlossenen Phantorion Verlag. Mehrere Autor*innen und Buchbloggende haben darüber u.a. auf Instagram berichtet, außerdem kann ich einen Artikel vom Literaturcafé empfehlen (siehe Fußnoten).

Und das ist bei weitem nicht der erste Skandal um einen Verlag. Einige von euch erinnern sich vielleicht noch an die Kontroversen um den Papierverzierer Verlag und „Bundesamt für magische Wesen“ (beide existieren nicht mehr).

Hier meine Tipps:

Zunächst mal, reicht wirklich nur dann Manuskripte ein, wenn der Verlag deutlich gemacht hat, dass sie aktuell Manuskripte annehmen. Entsprechende Hinweise findet ihr entweder in Social Media, oder auf der Verlagswebseite.

Prüft, auf wen ihr euch einlasst.
Schaut euch das Impressum der Verlagswebseite an. Fehlen dort Angaben, z.B. eine Adresse? Und welche Person(en) werden im Impressum genannt?

Schaut euch auch die Webseite genauer an. Macht sie einen guten Eindruck auf euch? Sind Bücher leicht zu finden, bzw. gibt es gut strukturierte Kategorien, falls der Verlag mehrere Genres verlegt? Gefällt euch das Buchcoverdesign?

Hört euch unter anderen Autor*innen um, ob sie den Verlag empfehlen können. Das muss nicht öffentlich sein, ihr könnt z.B. eine DM schreiben. Wie konstruktiv ist die Zusammenarbeit? Gibt es ein gutes Lektorat und Korrektorat? Dürfen sie beim Buchcoverdesign ein Wort mitreden? Werden Tantiemen regelmäßig gezahlt? Gibt es häufiger Probleme?

Ist der Verlag auch auf Buchmessen dabei? (Nicht jeder Kleinverlag kann das leisten, aber mehrere schon.)

Lest euch auch Verträge ganz genau durch. Fragt im Zweifelsfall bei anderen Autor*innen nach, falls euch etwas unklar ist.

Bitte beachten: Manche Kleinverlage sind sehr kleine Eine-Person-Betriebe, die mehrere Freiberufler*innen engagieren (für Lektorate, Korrektorate, Buchcoverdesign…). Manche Kleinverleger*innen arbeiten zusätzlich in einem Brotjob. Entsprechend kann es sein, dass es lange dauert, bis ihr eine Antwort auf eure Manuskripteinreichung erhaltet.

Fußnoten:
Reel von Jenny Magical auf Instagram:
https://www.instagram.com/reel/DWeO6D3igfb/

Artikel vom Literaturcafé:
https://www.literaturcafe.de/phantorion-verlag-am-ende-wo-ist-das-new-adult-magazin-bookframe/

Weiteres:
„Druckkostenzuschussverlage und andere Methoden, Autor*innen zur Kasse zu bitten“
https://amalia-zeichnerin.net/druckkostenzuschussverlage-und-andere-methoden-autorinnen-zur-kasse-zu-bitten/

Weitere gute Tipps von Nora Bendzko auf Instagram:
https://www.instagram.com/p/DWwVDQuDQUl/

Tipps von Iva Moor:
„Wie erkennt man einen seriösen Verlag? – Teil 1: Grundsätze“
https://silbenalchemie.wordpress.com/2016/07/04/wie-erkennt-man-einen-serioesen-verlag-teil-1-grundsaetze/

Tipp für Autor*innen: Lest keine 1-Sterne-Rezensionen über eure Bücher

Lesezeit: ca. 3 Minuten

Um meinen Tipp zu erklären, muss ich ein bisschen weiter ausholen. Ich gehe davon aus, dass ihr eure Bücher nicht mit gen. KI geschrieben habt und dass sie vor der Veröffentlichung bereits durch mehrere Hände gegangen sind: Testlesende (bzw. Betalesende), Lektorat, Korrekturlesung… und von all diesen Leuten habt ihr Feedback erhalten und eure Bücher entsprechend bearbeitet. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung habt ihr also euer Bestes gegeben. Und dann habt ihr das Buch losgelassen, es sozusagen hinaus in die Welt getragen.

Und nun kommt ein großes Aber: Ihr habt keinen Einfluss darauf, ob Leser*innen, die euer Buch kaufen oder ausleihen, es mögen oder nicht. Es wird Menschen geben, die eure Bücher ganz schlecht finden oder sogar hassen. Und auch wenn es unglaublich klingt: Das ist okay, akzeptiert das. Nach meiner Erfahrung kann man es einfach nie allen Lesenden recht machen. Das ist ja auch kein Wunder, denn alle Bookies haben unterschiedliche Vorlieben, bisherige Leseerfahrungen, verschiedene Erwartungen an Bücher und das kann sich auch im Laufe der Zeit verändern. Ich habe schon mehrfach Bücher abgebrochen, und das geschah nur selten, weil ich sie ganz schlecht fand. Sie trafen einfach meinen persönlichen Geschmack nicht oder ich hatte etwas anderes erwartet.

Kommen wir zu den 1-Sterne-Rezensionen und warum ich dazu rate, sie nicht zu beachten. Negative Erfahrungen werden im Gehirn viel stärker abgespeichert als positive Erfahrungen, was auch evolutionäre Gründe hat, aber ich möchte jetzt hier keine Biologie 101-Stunde starten. Entsprechend werden euch negative Rezensionen viel mehr zusetzen, als positive euch erfreuen, um es mal überspitzt zu formulieren.

Ich habe früher oft die 1-Sterne-Rezensionen zu meinen Büchern gelesen. Bis ich festgestellt habe, wie unglaublich mich das herunterzieht. Es hat mich demotiviert und teilweise richtig fertiggemacht. Ich kam mindestens zwei Mal an einen Punkt, an dem ich alles hinwerfen und nie wieder ein Buch veröffentlichen wollte. Und das nur, weil einige Person sich an meinem Buch abgearbeitet hatten und in der Rezension lange Rants darüber verfasst hatten, wie schrecklich es doch sei. Während andere Lesende genau dieses Buch gern gelesen hatten oder es sogar sehr gut fanden.

Häufig zeigen negative Rezensionen vor allem eines: Dass der persönliche Geschmack der lesenden Person nicht getroffen wurde. Klar, es gibt auch negative Rezensionen mit konstruktiver Kritik, die einen als Autor*in weiterbringen könnte. Aber solche Rezensionen sind zumindest nach meiner Erfahrung eher selten. Bitte bedenkt auch: In erster Linie werden Rezensionen von Leser*innen für andere Leser*innen geschrieben – fragt Buchblogger*innen, wenn ihr mir nicht glaubt. Und nicht selten sind negative Rezensionen auch sehr kurz und wenig aussagekräftig. Oder auf einen Rezensionstext wird ganz verzichtet und stattdessen gibt es nur eine 1-Stern-Bewertung. Und dann gibt es leider auch noch die Fälle, in denen sehr negative Rezensionen häufig mit einem anonymen Nickname geschrieben werden, um bestimmten Autor*innen gezielt zu schaden. Ja, das gibt es leider wirklich, ich habe schon mehrfach von entsprechenden Fällen gehört.

Ihr müsst euch übrigens auch nicht mit jeder Meinung zu eurem Buch beschäftigen. Ihr seid kein Kummerkasten, in dem frustrierte Lesende ihren Frust über ein aus ihrer Sicht misslungenes Buch abladen können.

Und wenn ihr trotz allem wissen wollt, was in den negativen Rezensionen zu euren Büchern steht – fragt vielleicht eine befreundete Person, die etwas Abstand zum Thema hat, ob sie diese an eurer Stelle liest – ist konstruktive Kritik dabei, könnte eure befreundete Person sie euch mitteilen und über den Rest schweigen, um damit eure Nerven zu schonen.

Ich möchte diesen Beitrag mit einem Zitat beschließen, das ich immer wieder gern hervorhole: „Was sie rezensieren, ist nicht das, was ich geschrieben habe. Was sie rezensieren, ist ihre Erfahrung mit dem, was ich geschrieben habe.“
(Misha Magdalene)

Tipps für Selfpublisher*innen: Was ich so alles mache rund um eine Veröffentlichung


Rund um eine Selfpublishing Veröffentlichung – nach Buchcoverdesign, Testlesungen, Lektorat, Korrektorat und Buchsatz – gibt es viel zu tun. Ich habe entsprechend einmal aufgelistet, was ich so alles gestalte und mache. Ich hoffe, diese Anregungen sind hilfreich für Leute, die ins Selfpublishing einsteigen oder schon länger dabei sind.

Hier die Auflistung:

Inhaltswarnungen ins Buch integrieren

E-Book für Kindle (Amazon) erstellen und hochladen

E-Book bei Tolino Media hochladen

Taschenbuchausgabe bei Epubli veröffentlichen

Leseprobe auf der eigenen Webseite hochladen

Inhaltshinweise und Inhaltswarnungen auf der Webseite schreiben

Werbebanner- und Header erstellen

kurze Buchvideos oder Trailer erstellen, für Social Media und YouTube

Lesungsvideo erstellen (maximal 5 bis 10 Minuten lang ist ideal)

Textschnipsel oder Mini-Leseproben als Bilder oder Fließtexte erstellen und in Social Media teilen. Im Falle von Bildern Bildbeschreibungen ergänzen.

Buchblogger*innen finden, die Rezensionsexemplare haben möchten oder buchige Aktionen machen, die passend sind (z.B. Blogtouren)

Buch im Buchportal »TheStoryGraph« anlegen

eventuell Buchverlosung auf Lovelybooks

Buch im Form buechertreff.de ankündigen

Buchcoverflash in Social Media

Beiträge rund ums Buch in Social Media, z.B. interessante Fakten, Recherchefunde, Lustiges …

Werbung: Kurz vor, während und nach der Veröffentlichung Buchwerbung überall, wo es passend und erlaubt ist, z.B. in Facebook-Büchergruppen, die thematisch passen.

Weiterer Marketingtipp: Saisonale Bücher immer wieder aufs Neue in der passenden Saison oder zum passenden Anlass bewerben (z.B. Ostern, Weihnachten, queere Aktionstage, Urlaubslektüre im Sommer …)